Hervorgehobener Artikel

Heraus zum 1. Mai

imagesU92LEHEQMai-Aufruf der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)

1. Mai 2015 – Solidarisch im Kampf gegen die Projekte des Kapitals!

Wir rufen auf zur Teilnahme an den 1.-Mai-Demonstration der DGB-Gewerkschaften.

Bildergebnis für 1. Mai 2014 in Bremen-NordMit dem Motto “Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!” organisieren der DGB und seine Einzelgewerkschaften die Demonstrationen am diesjährigen Tag der Arbeit. Damit wird ein Fokus auf die sich rasant veränderte Arbeitswelt durch den intensiveren Einsatz von Computern und Netzen gesetzt. Stichworte sind Fabrik 4.0 oder Office 2.0. Dabei geht es aber weniger um die Gestaltung der Arbeit, sondern darum, die schon heute erkennbaren Folgen abzuwehren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in den nächsten zehn bis 15 Jahren rund 50 Prozent aller Berufe und das Normalarbeitsverhältnis verschwinden werden. An dessen Stelle tritt dann unter anderem der Solo-Selbstständige, der um jeden Auftrag und in Konkurrenz zu anderen kämpfen muss und gleichzeitig nicht von seiner Arbeit leben kann. Die Bundesregierung unterstützt diesen Prozess mit finanziellen Mitteln in Millionenhöhe ohne auf die Folgen einzugehen.

Hier muss Kapital und Kabinett aufgezeigt werden: Ohne uns. Der Einsatz von Computertechnologie in Industrie und Verwaltung muss den Beschäftigten nutzen, nicht der Profitmaximierung.  weiterlesen

Lesen Sie auch > Wie die Regierung die breiten Schultern schont und die schwachen belastet

1.Mai-Veranstaltungen in der Region

Bremen
Demonstration: 11:00 Uhr ab Weserstadion
Kundgebung: 12:00-15:00 Uhr, auf dem Domshof. 
Begrüßung durch Annette Düring
Schwerpunkt Jugend: Tatjana Basow (ver.di), Frank Linhart (NGG), Mareike Schmidt, (IGM). 
Kulturprogramm: Mit Livemusik und Infoständen.
Bremen-Nord
Demonstration: 10:30 Uhr ab Arbeitsamt
Kundgebung: 11-13 Uhr auf dem Sedanplatz. Mairede mit Kornela Knieper (ver.di), Christian Gloede (GEW).
Kulturprogramm: Es gibt Livemusik und Infostände.
Bremerhaven 
Demonstration: Versammlungsort „Große Kirche“, Bürgermeister-Smidt-Str
Kundgebung: 10:00-17:00 Uhr Große Kirche. Die Mairede hält Karin Schwendler (ver.di Gleichstellungspolitik)
Kulturprogramm: Mit Live-Musik, Kinderbetreuung und Samba

Dringender Appell

Deutsche Besatzung, Ghetto und DeportationTHESSALONIKI/ROM/BERLIN – In einem gemeinsamen Schreiben an die Deutsche Bahn AG fordern die      Jüdische Gemeinde von Thessaloniki und der      Zug der Erinnerung” die Rückzahlung der in Griechenland erpressten Einnahmen aus den antisemitischen “Reichsbahn”-Deportationen. Das staatseigene Bahnunternehmen hatte für seine Beihilfe zum Massenmord an mehr als 58.000 griechischen Juden von den Opfern Fahrkarten verlangt und 1943 über 2 Millionen Reichsmark eingezogen. Das Geld wanderte … mehr lesen

Spontane Proteste gegen Festung Europa

Mahnwache in Augsburg. Foto: RedGlobeFoto: RedGlobe: Mahnwache in Augsburg.

Wohl mehr als 1100 Flüchtlinge sind allein in den vergangenen sieben Tagen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Am heutigen Montag sind weitere 300 Menschen auf Booten im Mittelmeer in Seenot geraten, mindestens 23 Personen starben. Als Reaktion auf die von der Abschottungspolitik der EU provozierten Tragödien kam es heute daher zu mehreren teils noch andauernden Trauerkundgebungen in verschiedenen deutschen Städten wie Bremen, Würzburg, München und Augsburg, an denen jeweils mehrere hundert Menschen teilnahmen. Auch in anderen Ländern Europas kam es zu Mahnwachen und Trauerkundgebung für die ertrunkenen Flüchtlinge … mehr lesen

Bremen: Eintausend Menschen haben sich am Montagabend in Bremen an einer Demonstration für die am Wochenende auf dem Mittelmeer gestorbenen Bootsflüchtlinge beteiligt. Die Demonstranten forderten, unverzüglich wieder ein Seenotrettungsprogramm für die Region zwischen Afrika und Europa aufzulegen. Außerdem sollten sich die Menschen wie alle anderen Passagiere auf den Fähren im Mittelmeer einschiffen können, lautete eine weitere Forderung der Bremer Demonstranten. Das würde viele Menschenleben retten.

Siehe auch > Nein zur mörderischen Migrationspolitik der EU!

Zehntausende demonstrieren gegen TTIP

Bei einem weltweiten Aktionstag am gestrigen Samstag haben Menschen in 45 Ländern gegen TTIP, CETA, TiSA und andere Freihandelsabkommen protestiert. Allein in Deutschland fanden mehr als 230 Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen statt. Weltweit waren es über 750 Aktionen auf allen Kontinenten.

Protest gegen TTIP in Berlin. Foto: RedGlobe      In München demonstrierten 23.000 Bürgerinnen und Bürger gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada. In der österreichischen Hauptstadt Wien protestierten 10.000 Menschen. In Leipzig waren es 2000 Menschen, in Stuttgart 1000, in Frankfurt am Main 700, in Tübingen ebenfalls über 600. In zahlreichen anderen deutschen Städten wie Köln, Bochum, Bremen oder Heidelberg, aber auch in ländlichen Gegenden wie etwa dem Schwalm-Eder-Kreis protestieren jeweils mehrere hundert.In Berlin vereinigten sich mehr als 1000 Menschen zu einer Menschenkette vom Potsdamer Platz, vorbei an der Kanadischen und der US-Botschaft bis zur Vertretung der EU-Kommission am Pariser Platz nahe dem Brandenburger Tor. Klicken Sie sich zum Beitrag

Neue Ausgabe “Roter Norden” online

Stadtteilzeitung der DKP für Bremen-Nord

Lesen Sie im “Roter Norden” ( Mai 2015):

* Heraus zum 1.Mai!                                                                                                                                      * Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus                                                                     * Willi Bredels “Frühlingssonate”

Ankündigung: 

21. April: MV der DKP Bremen-Nord, 19:30h Bürgerhaus Vegesack, Raum E3                                    Themen: 1. Mai und Willi Bredels “Frühlingssonate” > Wir hören und besprechen diese Novelle des proletarischen Schriftstellers samt Beethovens “Frühlingssonate”.                                            == ===     == ===     == ===

Beschäftigte in Seehäfen: ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

images3GGNJGUPDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Arbeitgeber (Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V., ZDS) aufgefordert, in der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 15.000 Beschäftigten in den deutschen Seehäfen am 15. April 2015 ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die erste Runde am 25. März 2015 in Hamburg verlief ergebnislos, die Arbeitgeber hatten kein Angebot vorgelegt …  mehr lesen

Zeitgemäß, ansprechend, emotional (I)

BERLIN – Die deutschen Streitkräfte organisieren
erstmals in der Geschichte der BRD einen nationalen “Tag der
Bundeswehr”. Die Veranstaltung ist integraler Bestandteil der unlängst
vom Bundesverteidigungsministerium gestarteten
“Attraktivitätsoffensive” und soll sowohl der Nachwuchsrekrutierung
als auch der gesellschaftlichen “Verankerung” des Militärs dienen. Die
für die Agitation von Heranwachsenden zuständigen “Jugendoffiziere”
und “Karriereberater” der Bundeswehr werden … mehr lesen

Zur christlichen Religion

Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim in Deutschland

von Joseph Welter, ZvLV

zoneDas Absurdeste, was Religionen hervorgebracht haben, ist die Vorstellung ewiger Höllenqualen. Die Gründe dafür sind ziemlich klar: mit Angst und Schuldgefühlen können Menschen beherrscht werden.

Noch im Alten Testament ist nirgends die Rede von einer ewigen Strafe. Vergehen können bis ins vierte Geschlecht bestraft werden (Moses, 2,20), – was allerdings auch nicht nach Gerechtigkeit aussieht. Aber in den Evangelien spricht Jesus oft von der Höllenstrafe. Er sagt zu Menschen, die seine Vorstellungen nicht akzeptieren: »Ihr Schlangen- und Natterngezücht! Wie werdet ihr der Verurteilung zur Hölle entrinnen?  >> mehr lesen <<


Etwas mehr Materialismus, bitte!

von Dagmar Henn in T & P

bewusstseinSeit Monaten werden lange Debatten geführt, die mit keinem Fuß den Bo­den berühren. Sei es zu den Montags­mahnwachen, sei es zu PEGIDA; als wäre die Geschichte des Denkens bei Hegel stehengeblieben, und die reale, greifbare Welt um uns herum nicht von Belang.

Womöglich will man schlicht die Augen verschließen vor den ungeheu­ren Folgen der vergangenen Nieder­lagen. Und tut deshalb, als wäre das Denken der Menschen ein Produkt ihres Willens und nicht der Welt, der Klassenverhältnisse, der Bedingun­gen, unter denen sie leben. (…) Ohne dass in irgendeiner Weise berücksich­tigt wird, dass eine Idee eben nicht durch göttliche Eingebung in den menschlichen Kopf gerät. Sondern auf zweierlei Wegen – durch eigene Erfah­rung oder durch Kommunikation. Und dass sich an der Grundbedingung, das herrschende Denken sei stets das Den­ken der Herrschenden, nichts geändert hat; an dem für uns erstrebenswerten Ziel, dem ein Denken der Beherrsch­ten im eigenen Interesse entgegenzu­setzen, allerdings sehr viel.  << mehr lesen <<

Rassistische Deutungsmuster

Zur weiteren Information des Radio Bremen  –  Thementag Flüchtlinge”:

Rassistische Deutungsmuster

FRANKFURT AM MAIN (Eigener Bericht von german-foreign-policy) – Eine kommunikationswissenschaftliche Studie stellt der Berichterstattung deutscher Massenmedien über die rassistischen Morde des “NationalsozialistischenUntergrunds” (NSU) ein vernichtendes Zeugnis aus. Demnach folgte die bundesrepublikanische Presse der Strategie der Repressions-behörden, die bis zum Auffliegen der Terrororganisation im November 2011 auf die Kriminalisierung der Opfer und die Entpolitisierung der Anschläge zielte. Laut den Autoren ist es ein “strukturelles Merkmal” der deutschen Medienberichterstattung, Migranten zuvörderst als “Bedrohung” wahrzunehmen. Dies habe sich bereits bei der Verwendung des Begriffs “Döner-Morde” für die Gewalttaten des NSU gezeigt.

Journalisten hätten den Betroffenen auf diese Weise zunächst ihre “Individualität genommen”, um sie dann als Angehörige einer migrantischen “Parallelwelt” zu porträtieren, die letztlich für die Verbrechen verantwortlich sei. Im Unterschied zu anderen Kriminalitätsopfern habe man den Opfern des NSU “nur vereinzelt Empathie” entgegengebracht; die zahlreichen Hinweise ihrer Angehörigen auf neonazistische Täter seien “medial weitgehend unbeachtet geblieben”.

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Positive Bilanz der Ostermärsche: 10.000 Menschen auf der Straße

Ostermarsch in Berlin. Foto: DKP Berlin Foto: DKP Berlin

Die Friedensbewegung hat am Montag eine positive Bilanz der diesjährigen Ostermärsche gezogen. Die Teilnehmerzahlen seien gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, teilte der Bundesausschuss Friedensratschlag mit. An insgesamt 100 Orten seien mehr als 10.000 Menschen in Bewegung gewesen. In  Bremen nahmen gut 350 FriedensaktivistInnen am Ostermarsch teil.  mehr lesen

G-F-P: Kriegsführung im 21. Jahrhundert (I)

BERLIN/BRUNSSUM  – Die Bundeswehr spielt eine Schlüsselrolle bei der gegenwärtigen Umstrukturierung der NATO-Eingreiftruppe. Integraler Bestandteil dieses Prozesses ist die
Implementierung einer 5.000 bis 7.000 Mann starken “Very High Readiness Joint Task Force” (VJTF), die als “Speerspitze” künftiger Angriffsoperationen fungieren und zur Hälfte aus deutschen Soldaten bestehen soll. Federführend beim Aufbau der VJTF ist der deutsche
Viersterne-General Hans-Lothar Domröse, der als NATO-Oberbefehlshaber für Nord- und Osteuropa fungiert. Seiner Aussage nach geht es darum, das westliche Militärbündnis “fit zu machen” für die “Kriegsführung im 21. Jahrhundert”, …  Mehr lesen …

Friedenstaube-rot_DLF86739                                                                                                                                  „Flagge zeigen! Krieg beginnt hier; stoppen wir ihn hier!“