Archiv für den Monat: April 2015

10. Mai 2015 – Bremer Bürgerschaftswahl: Sozial das muss drin sein!

DKP kontra GroßkapitalDie zukünftige Fraktion der Linkspartei in der Bremer Bürgerschaft muss das Sprachrohr der Arbeiter, Angestellten und Arbeitslosen werden. Und umgekehrt: Wir müssen dafür sorgen, dass man Draußen sieht, was Drinnen (in Parlament und Ausschüssen) passiert.

Die Menschen im Land Bremen haben vielfältige soziale und wirtschaftliche Probleme. Es geht darum, die Interessen der Menschen nach intakten Wohnungen, bezahlbaren Mieten, vernünftiger Infrastruktur wie z.B. Gesundheit, Bildung, Erziehung und Erholungsmöglichkeiten, nach vernünftig bezahlter Arbeit und sozialer Absicherung  laut zur Sprache zu bringen.

Andere werden das nicht tun.

Offen gesagt: Es reicht nicht aus, darauf zu setzen, dass irgendeiner deine Interessen schon in den Parlamenten vertreten wird. Eine linke oder gar eine kommunistische Fraktion kann nur dann wirksam sein, wenn die Menschen sich organisieren, ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und im Kleinen beginnen, Widerstand gegen eine Politik der Verarmung weiter Bevölkerungsteile zu entwickeln.

Die Zustände in Bremen, in Bremen-Nord und Bremerhaven, aber generell in diesem Land schreien zum Himmel: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

 Es ist Zeit, sich zu wehren.

Wer den Reichen nichts nimmt, kann den Armen nichts gebenDie einzige zur Bremer Bürgerschaft kandidierende Partei, deren Wahlaussagen in Vielem mit den aktuellen Forderungen der DKP übereinstimmen, ist die PARTEI DIE LINKE. Allerdings können wir die Erfahrungen in den verschiedenen Bundesländern in denen die PARTEI DIE LINKE mitregiert oder mitregiert hat, nicht außer Acht lassen. Sie zeigt die Gefahr, dass auch diese Partei bei einer Regierungsbeteiligung bereit ist, ihre politischen und sozialen Standpunkte gegen das „sogenannte Machbare“ auszutauschen.

Letztlich aber – davon sind wir überzeugt – muss es einen Bruch mit diesem profitorientierten System geben. Wir brauchen ein System, in dem die Menschen und nicht die Profite zählen. Wir nennen dieses System „Sozialismus“.

http://www.dkp-reinheim.de/images/dkp/cheguevara.gif    Darum stärkt die DKP – werdet Mitglied der DKP.


Bild in Originalgröße anzeigenKeine Stimme für Neofaschisten und rechten Demagogen die sich diesmal in den Kleidern sogenannter ehrlicher „Bürger in Wut“ oder der sogenannten „Alternative für Deutschland“ verstecken.

 

Zehntausende demonstrieren gegen TTIP

Bei einem weltweiten Aktionstag am gestrigen Samstag haben Menschen in 45 Ländern gegen TTIP, CETA, TiSA und andere Freihandelsabkommen protestiert. Allein in Deutschland fanden mehr als 230 Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen statt. Weltweit waren es über 750 Aktionen auf allen Kontinenten.

Protest gegen TTIP in Berlin. Foto: RedGlobe      In München demonstrierten 23.000 Bürgerinnen und Bürger gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada. In der österreichischen Hauptstadt Wien protestierten 10.000 Menschen. In Leipzig waren es 2000 Menschen, in Stuttgart 1000, in Frankfurt am Main 700, in Tübingen ebenfalls über 600. In zahlreichen anderen deutschen Städten wie Köln, Bochum, Bremen oder Heidelberg, aber auch in ländlichen Gegenden wie etwa dem Schwalm-Eder-Kreis protestieren jeweils mehrere hundert.In Berlin vereinigten sich mehr als 1000 Menschen zu einer Menschenkette vom Potsdamer Platz, vorbei an der Kanadischen und der US-Botschaft bis zur Vertretung der EU-Kommission am Pariser Platz nahe dem Brandenburger Tor. Klicken Sie sich zum Beitrag

Neue Ausgabe „Roter Norden“ online

Stadtteilzeitung der DKP für Bremen-Nord

Lesen Sie im „Roter Norden“ ( Mai 2015):

* Heraus zum 1.Mai!                                                                                                                                      * Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus                                                                     * Willi Bredels „Frühlingssonate“

Ankündigung: 

21. April: MV der DKP Bremen-Nord, 19:30h Bürgerhaus Vegesack, Raum E3                                    Themen: 1. Mai und Willi Bredels „Frühlingssonate“ > Wir hören und besprechen diese Novelle des proletarischen Schriftstellers samt Beethovens „Frühlingssonate“.                                            == ===     == ===     == ===

Beschäftigte in Seehäfen: ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

images3GGNJGUPDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Arbeitgeber (Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V., ZDS) aufgefordert, in der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 15.000 Beschäftigten in den deutschen Seehäfen am 15. April 2015 ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die erste Runde am 25. März 2015 in Hamburg verlief ergebnislos, die Arbeitgeber hatten kein Angebot vorgelegt …  mehr lesen

Zur christlichen Religion

Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim in Deutschland

von Joseph Welter, ZvLV

zoneDas Absurdeste, was Religionen hervorgebracht haben, ist die Vorstellung ewiger Höllenqualen. Die Gründe dafür sind ziemlich klar: mit Angst und Schuldgefühlen können Menschen beherrscht werden.

Noch im Alten Testament ist nirgends die Rede von einer ewigen Strafe. Vergehen können bis ins vierte Geschlecht bestraft werden (Moses, 2,20), – was allerdings auch nicht nach Gerechtigkeit aussieht. Aber in den Evangelien spricht Jesus oft von der Höllenstrafe. Er sagt zu Menschen, die seine Vorstellungen nicht akzeptieren: »Ihr Schlangen- und Natterngezücht! Wie werdet ihr der Verurteilung zur Hölle entrinnen?  >> mehr lesen <<


Etwas mehr Materialismus, bitte!

von Dagmar Henn in T & P

bewusstseinSeit Monaten werden lange Debatten geführt, die mit keinem Fuß den Bo­den berühren. Sei es zu den Montags­mahnwachen, sei es zu PEGIDA; als wäre die Geschichte des Denkens bei Hegel stehengeblieben, und die reale, greifbare Welt um uns herum nicht von Belang.

Womöglich will man schlicht die Augen verschließen vor den ungeheu­ren Folgen der vergangenen Nieder­lagen. Und tut deshalb, als wäre das Denken der Menschen ein Produkt ihres Willens und nicht der Welt, der Klassenverhältnisse, der Bedingun­gen, unter denen sie leben. (…) Ohne dass in irgendeiner Weise berücksich­tigt wird, dass eine Idee eben nicht durch göttliche Eingebung in den menschlichen Kopf gerät. Sondern auf zweierlei Wegen – durch eigene Erfah­rung oder durch Kommunikation. Und dass sich an der Grundbedingung, das herrschende Denken sei stets das Den­ken der Herrschenden, nichts geändert hat; an dem für uns erstrebenswerten Ziel, dem ein Denken der Beherrsch­ten im eigenen Interesse entgegenzu­setzen, allerdings sehr viel.  << mehr lesen <<

Rassistische Deutungsmuster

Zur weiteren Information des Radio Bremen  –  Thementag Flüchtlinge“:

Rassistische Deutungsmuster

FRANKFURT AM MAIN (Eigener Bericht von german-foreign-policy) – Eine kommunikationswissenschaftliche Studie stellt der Berichterstattung deutscher Massenmedien über die rassistischen Morde des „NationalsozialistischenUntergrunds“ (NSU) ein vernichtendes Zeugnis aus. Demnach folgte die bundesrepublikanische Presse der Strategie der Repressions-behörden, die bis zum Auffliegen der Terrororganisation im November 2011 auf die Kriminalisierung der Opfer und die Entpolitisierung der Anschläge zielte. Laut den Autoren ist es ein „strukturelles Merkmal“ der deutschen Medienberichterstattung, Migranten zuvörderst als „Bedrohung“ wahrzunehmen. Dies habe sich bereits bei der Verwendung des Begriffs „Döner-Morde“ für die Gewalttaten des NSU gezeigt.

Journalisten hätten den Betroffenen auf diese Weise zunächst ihre „Individualität genommen“, um sie dann als Angehörige einer migrantischen „Parallelwelt“ zu porträtieren, die letztlich für die Verbrechen verantwortlich sei. Im Unterschied zu anderen Kriminalitätsopfern habe man den Opfern des NSU „nur vereinzelt Empathie“ entgegengebracht; die zahlreichen Hinweise ihrer Angehörigen auf neonazistische Täter seien „medial weitgehend unbeachtet geblieben“.

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Positive Bilanz der Ostermärsche: 10.000 Menschen auf der Straße

Ostermarsch in Berlin. Foto: DKP Berlin Foto: DKP Berlin

Die Friedensbewegung hat am Montag eine positive Bilanz der diesjährigen Ostermärsche gezogen. Die Teilnehmerzahlen seien gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, teilte der Bundesausschuss Friedensratschlag mit. An insgesamt 100 Orten seien mehr als 10.000 Menschen in Bewegung gewesen. In  Bremen nahmen gut 350 FriedensaktivistInnen am Ostermarsch teil.  mehr lesen