Masch Bremen: 100 Jahre Oktoberrevolution

mit Gerrit Brüning

Als vor fast 100 Jahren der Panzerkreuzer Aurora mit einem Kanonenschuss das Signal zur Erstürmung des zaristischen Winterpalais gab, war dies zugleich der Beginn der sozialistischen Oktoberrevolution. Mit dieser erhob sich erstmals seit der Pariser Kommune von 1871 das einfache Volk – die Arbeiter, Soldaten und Bauern – gegen das kapitalistische System und dessen bürgerliche Regierung.
Nachdem infolge der revolutionären Kämpfe der Petersburger Arbeiter- und Soldatenrat die politische Macht an sich gerissen und dem II. Allrussischen Sowjetkongress übergeben hatte, formte dieser aus den Reihen der bolschewistischen Partei die erste sozialistische Regierung der Welt, den Rat der Volkskommissare. Die Etablierung dieser Räteregierung und die Durchsetzung der ebenfalls auf dem II. Allrussischen Sowjetkongresses beschlossenen Dekrete führten zunächst zu einer Enteignung der Gutsbesitzer und der Übernahme des Landes durch die Bauernschaft, zur Beendigung der russischen Teilnahme am Ersten Weltkrieg und zu einer stärkeren nationalen Souveränität der vormals durch das Zarenregime unterdrückten Völker. Zugleich wurde aber auch der Grundstein für den Aufbau des Sozialismus und dessen Aufstieg zur Weltmacht gelegt.
In dieser Veranstaltung soll eine Einführung in die Geschichte der Oktoberrevolution gegeben, aber auch diskutiert werden, was einhundert Jahre später von dieser geblieben ist und was wir heute aus den Ereignissen von damals lernen können.

Gerrit Brüning studiert Geschichte an der Universität Bremen und ist DKP Bezrksvorsitzender in Bremen

Veranstaltung am 21. März 2017 im Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Ergänzend: Über das universale Prinzip des von der Oktoberrevolution begonnenen geschichtlichen Prozesses