Reichpietsch-Köbis-Friedensfahrt auf der Kieler Förde

Kiel Koebis-2Kieler Appell: “Die Ostsee soll ein Meer des Friedens sein“
28.09.2017: Vor 100 Jahren wurden die Matrosen Albin Köbis und Max Reichpietsch, die sich für ein Ende des Krieges und für die Freilassung inhaftierter Kameraden eingesetzt hatten „wegen kriegsverräterischer Aufstandserregung“ auf Geheiß von deutschem Kaiser und Kapital zum Tode verurteilt und exekutiert. Fünfzehn Monate später dann, im November 1918, kehrten revolutionäre Soldaten und Arbeiter die Gewehre um, stießen den Kaiser vom Thron und waren drauf und dran, den Generälen, Junkern und Konzernherren den Garaus zu machen.

Am Tag nach der Bundestagswahl erinnerte eine „Reichpietsch-Köbis-Friedensfahrt“ auf der Kieler Förde“ an die beiden Friedenskämpfer und forderte von einer künftigen Bundesregierung u.a. ein Ende der Auslandseinsätze der Bundeswehr und ein Verbot von Rüstungsexporten.

An der Spitze der „maritimen Friedens-Demo“ segelte die Gaffelketch „Albin Köbis“, gefolgt von weiteren Traditionsseglern, Kuttern und Jollen. (gst)

Anlässlich dieses historischen Ereignisses möchte die Redaktion an unseren viel zu früh verstorbenen Genossen Armin Fuchs erinnern. Armin zog es zum Meer, auch segelte er mit der „Albin Köbis – Kiel“ auf der wogenden und stürmischen See.

In diesem Zusammenhang bitten wir um solidarische Beachtung der Zeitschrift Waterkant„.

Die Redaktion