Archiv für den Monat: Oktober 2017

REWE wird Partner von Bundeswehr

Warum Krieg?

BERLIN (g-f-p-Bericht) – Zwecks Personalrekrutierung und
Attraktivitätssteigerung weitet die Bundeswehr ihre Zusammenarbeit
mit deutschen Großunternehmen aus. Erst vor kurzem schlossen das
Bundesverteidigungsministerium und der Handelskonzern REWE eine
„Kooperationsvereinbarung“, die die „gegenseitige Vermittlung von
Beschäftigten“ vorsieht. REWE erklärte sich außerdem bereit, seine
Mitarbeiter für militärische „Reservistendienste“ freizustellen,
während die deutschen Streitkräfte zusagten, die Betreffenden dort
einzusetzen, wo sie „nützliche Erfahrungen für den regulären Job“
sammeln können. Lesen Sie hier weiter

Arbeiterwiderstand im Bremer Norden während des Hitler-Faschismus

Aufnäher (gedruckt) »Antifaschistische Aktion« klassischVertreter der ev. Kirche in Bremen-Nord luden die DKP-Gruppe Bremen-Nord zu einer Veranstaltung ins Gemeindezentrum ein.  Der Histotiker Ulrich Schröder hielt einen Vortrag über den Arbeiterwiderstand in Bremen-Nord während des deutschen Faschismus.

Im Mittelpunkt stand die KPD, die Herausragendes im antifaschistischen Widerstand leistete, besonders die Genossen Leo Drabent und Hans Neumann, die am 20. November 1944 im Zuchthaus Brandenburg ermordet wurden.  Die ev. Kirche in Bremen-Nord will das Bemühen unterstützen, zwei Wege nach den beiden kommunistischen Widerstandskämpfern Leo Drabant und Hans Neumann zu benennen.  Sie waren zwei Arbeitersöhne aus Bremen-Blumenthal.

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Wie links war die RAF?

In allen bürgerlichen Medien steht zurzeit die RAF erneut im Mittelpunkt, auch heute Abend im ARD-Tatort.

Hans Peter Brenner, stellvertr. DKP-Vorsitzender schrieb in der UZ über die RAF, 40 Jahre nach dem „deutschen Herbst“

„Deutscher Herbst“ – das bedeutete im Oktober 1977:
Entführung von Hanns-Martin Schleyer, damals Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Arbeitgeberverbände, ehemaliger Nazi-Wirtschaftsführer und SS-Offizier im Range eines Untersturmführers, durch die „Rote Armee Fraktion“

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Die Rede des Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn auf dem jüngsten Parteitag in Brighton/UK

Vorwort zur Dokumentation der o.g. Rede:

(…) Die Krise von 2007 (war) eine Umbruchkrise der Weltwirtschaft. Sie hat die Offensive des Kapitals zwar nur vorübergehend gestoppt und behindert, aber auch ihre Grenzen gezeigt. Die Offensive des Kapitals zeigt Risse und die innerimperialistischen Widersprüche verschärfen sich.

Zentrale Dogmen des neoliberalen Modells haben sich als Mythos entpuppt. Der Markt regelt eben doch nicht alles „ganz von allein“. Der Zusammenbruch des Finanzsektors und des Geldwesens wurde durch den massiven Einsatz von Steuergeldern und staatlich garantierter Geldschöpfung vermieden. Krisenmildernd war die Entwicklung einiger Schwellenländer, vor allem Chinas, die ihren Akkumulationsprozess fortsetzen konnten, obwohl sich die alten kapitalistischen Zentren in der Krise befanden.

Der reinigende Charakter der kapitalistischen Krise ist ausgeblieben. Das überschüssige Kapital ist keineswegs auf breiter Front beseitigt oder wenigstens entwertet und ein klassischer Wirtschaftsaufschwung ist ausgeblieben. Der Drang, die inneren Widersprüche durch Rüstungskeynesianismus, Militarismus und Kriege und auf Kosten der Umwelt zu lösen, nimmt zu.

Immer deutlicher wird: Je länger der Imperialismus existiert, desto stärker gefährdet er das Überleben der Menschheit. Er perfektioniert nicht nur das System der Ausbeutung der Arbeitskraft, er untergräbt auch die natürlichen Grundlagen des Lebens auf unserem Planeten. Kriege und der Raubbau an den klimatischen und ökologischen Grundlagen bedrohen alle Arten und Gattungen der auf diesem Planeten lebenden Flora und Fauna und damit auch die Grundlagen menschlichen Lebens. (aus Leitantrag zum 22. Parteitag, Abschnitt II )

Jeremy Corbyn: Herausforderung BrexitLinkssozialdemokratische, am außerparlamentarischen Kampf und an den Gewerkschaften orientierte Wahlbewegungen, wie die von Bernie Sanders in den USA oder Jeremy Corbyn in Großbritannien, haben Zulauf.

Das kapitalistische Profitprinzip ist zu einer Gefahr für den Fortbestand der menschlichen Zivilisation geworden. „Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ (K. Marx: Das Kapital)

Deshalb ist es interessant und spannend, was Jeremy Corbyn denkt. Als Zwischenschritt in unserer Theorie der antimonopolistischen Demokratie und im Kampf gegen die imperialistische Barbarei sowie. Denn entwickelt sich bald keine ernst zunehmende Massenbewegung gegen die Verbrechen dieser kapitalistischen Produktionsweise, ändert sich die politische und die damit verbundene soziale Situation der Menschen nicht. Sie werden weiter durch ökonomische Ausbeutung und in politischer Ohnmacht gehalten und von geistiger Bevormundung und moralischer Entwürdigung geprägt sein.

Mit dieser Rede begeisterte der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn den Parteitag in Brighton.

Im AfD-Staat

von Arnold Schölzel, jw vom 09.10.2017

Tageszeitung junge WeltAm 30. September titelte die Süddeutsche Zeitung (SZ) auf ihrer Wirtschaftsseite: »Die deutsche Finanzkrise ist abgehakt – für 43.000 Euro«. Der Sarkasmus galt den Strafzahlungen für zwei frühere Vorstände der bis 2008 drittgrößten deutschen Bank, der Hypo Real Estate (HRE) in München. Deren ehemaliger Chef Georg Funke muss laut Urteil des dortigen Landgerichts 18.000 Euro für wohltätige Zwecke zahlen, sein früherer Finanzvorstand Markus Fell 25.000 Euro. Das war’s. mehr

Friedensnobelpreisträger fordert deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbot

Wir dokumentieren

icanDer Friedensnobelpreis ist eine große Ehre für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). »Wir sind sehr glücklich über diese hohe Auszeichnung und den Rückenwind, den wir dadurch für ein Atomwaffenverbot erhalten«, freut sich Sascha Hach, Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von ICAN. »Wir fordern die Bundesregierung auf, dem Vertrag beizutreten.«  mehr

Am 9. Oktober jährt sich der Mord an Ernesto »Che« Guevara zum 50. Mal.

Wissen macht uns verantwortlich (Ernesto Che Guevara)

Volker Hermsdorf, Hamburg in derMASCH Bremen                                                                       Che Guevara – was bleibt?                                                                                                                           Was sagen uns der Revolutionär Che Guevara und seine Vision von einer gerechteren Welt heute? 24. Oktober 2017 um 19:30h im Paradox, Bernhardstr. 12, 28203 Bremen

Die sieben Leben des Ernesto „Che“ Guevara, [52:56]
Die Sendung zum Nachhören: bis 06.10.2018 auf http://www.radiobremen.de/bremenzwei/sendungen/feature/feature-guevara100.html

Vor oder nach dem Feature von RBZwei empfiehlt die Redaktion folgenden Artikel zu lesen:

Ches Internationalismus verpflichtet

Kommunismus im Kapitalismus? – Bedingungsloses Grundeinkommen

Anne Rieger, Graz, als Referentin der MASCH Bremen

Montag 16. Oktober 2017 um 19:30 Uhr                                                        Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Bildergebnis für anne rieger grazViele rufen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) UZ 4 Wochen probelesenfür alle: Hartz IV Empfänger und Erwerbsloseninitiativen ebenso wie der Besitzer der Drogeriekette Milliardär Götz Werner. Teile der SPD, der Linkspartei, der Grünen und von attac finden sich unter den Befürwortern ebenso wie Thomas Straubhaar, ehemaliger Direktor des Hamburger Weltwirtschaftinstituts (HWWI), Initiator des Vereins Pro Bürgergeld und Botschafter der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“. Die Motive wie auch die Interessenlage sind dabei völlig unterschiedlicher Natur. Es ist verständlich, wenn, trotz Arbeit und Hartz IV, von Armut betroffene Menschen das bGE als Ausweg aus ihrer sozialen Armut und misslichen Lage sehen.
Bedingungsloses Grundeinkommen klingt verlockend. Doch es stellen sich Fragen, wie z.B.: Kann sich der Mensch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen besser verwirklichen? Ist das gar Teil unserer marxistischen Utopie, nach der jeder Mensch nach seinen Fähigkeiten und nach seinen Bedürfnissen leben kann, – oder Augenwischerei?

Anne Rieger, ehemalige Bevollmächtigte der IG Metall, jetzt ÖGB-Aktivistin, hat zahlreiche Artikel zum Thema verfasst.

Wer das Kommando hat

Bildergebnis für DKP Plakate EU

BERLIN/PARIS – Mit höflichen Phrasen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Donnerstag zentrale Forderungen des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron für den Umbau der Eurozone abgeblockt. Merkel lobte Macrons Vorschläge etwa zur Ernennung eines EU-Finanzministers unverbindlich als „guten Impuls“, um sogleich entgegengesetzte Modelle ins Spiel zu bringen – etwa die Gründung eines Europäischen Währungsfonds. Dass Macron mit seinen Vorstößen zur Reform der Eurozone immer noch keinen Erfolg vorweisen kann, wiegt umso schwerer, als er mittlerweile in mehrfacher Hinsicht gegenüber Berlin in Vorleistung getreten ist. mehr

Das Erbe Francos

von Uli Brockmeyer, Zeitung vum Letzebuerger Vollek

… (Der spanische) Regierungschef Rajoy hatte sich zuvor Rückendeckung beim USA-Präsidenten geholt. Und die Haltung der EU zu den Vorgängen spricht Bände. Es stimmt, was manche Kommentare im Internet meinen: Wäre eine solche Prügelorgie in Caracas oder gar in Havanna passiert, hätten die »Demokratie-Verfechter« in Washington, Paris und Berlin längst nach einer Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates verlangt. Lesen Sie hier weiter

Hintergrund: Austerität und Sezession – german-foreign-policy

Unter Separatisten  –  Die Ökonomie der Sezession (I) und (II) – german-foreign-policy