Über 6000 Teilnehmer.innen am Warnstreik in Bremen

Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz (25.02.2019)
Bremer Kommunisten.innen solidarisieren sich mit den streikenden Kollegen.innen (Klick aufs ver.di-Bild)

ver.di hat vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder den Druck auf die Arbeitgeber nochmals mit ganztägigen Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern erhöht. Am 26.02.2019 legten Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Arbeit nieder.

In Nordrhein-Westfalen und Bayern beteiligten sich unter anderem die Beschäftigten der Unikliniken an den Warnstreiks. In Berlin waren Beschäftigte in Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen, zahlreiche Einrichtungen der Berliner Kitaeigenbetriebe blieben geschlossen. In Baden-Württemberg waren unter anderem Zentren für Psychiatrien von den Streiks betroffen, in Sachsen-Anhalt beispielsweise Berufsschulen, Bibliotheken und Straßenbaubehörden, im Saarland Landesverwaltungen, die Universitätsklinik und gewerblich-technische Landesbetriebe und in Rheinland-Pfalz Universitäten und Landeskrankenhäuser.

Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske betonte bei einer Kundgebung in Düsseldorf: „Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in der dritten Runde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Bei weiterer Blockadehaltung der Arbeitgeber ist eine Eskalation der Streiks nicht auszuschließen.“

Solidarität mit den streikenden Kollegen.innen!

DKP – Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Am 8. März feiern wir weltweit den Internationalen Frauentag.

Neben zahlreichen Veranstaltungen zum Weltfrauentag möchten die Frauen in der DKP, unterstützt von den Männern,  zu einer Veranstaltung einladen.

Dieses Jahr konnten wir eine junge Aktivistin als Referentin gewinnen, die über die geschlechterspezifischen Ungleichheiten im größeren politischen Kontext sprechen wird.

Für 6,00 | erm. 3,00 Euro gibt es Kaffee & Kuchen;  Musik von Jochen Ströh und Angelika Hofner.

Also Leute,
kommt zuhauf, seid neugierig und freut Euch auf die Veranstaltung am 10. März 2019 zum Internationalen Frauentag 2019 !

Näheres lest hier in der Einladung zum Internationalen Frauentag 2019


Das bundesweite DKP-Info zum Internationalen Frauentag 2019 gibt es hier als PDF

 

Beschäftigte sind sauer

ver.di weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder vor dritter Verhandlungsrunde aus

26.02.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat heute (26. Februar 2019) vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder den Druck auf die Arbeitgeber nochmals mit ganztägigen Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern erhöht. Auch am morgigen Mittwoch wird es zu Warnstreiks kommen. Heute legten Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Arbeit nieder. weiterlesen


Weil wir es wert sind! – Warnstreiks und Demonstration am 27.02.2019 in Bremen – vom Weserstadion zum Marktplatz.

Hauptredner auf dem Bremer Marktplatz ist ver.di-Chef Frank Bsirske, neben ihm spricht u.a. auch die niedersächsische GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth.

Die Gewerkschafter.innen und Streikenden sammeln sich ab 10 Uhr am Weserstadion.
Um 10.30 h geht die Demo los:  Über Sielwall , Dobben, auf den Häfen, Breitenweg- Herdentorsteinweg, Schüsselkorb und Domshof zum Marktplatz.
Nach dem letzten Glockenschlag 12 h  spricht Verdi- Chef Bsirske.
Die Gewerkschaften erwarten 3 500 Streikende.
Lesen sie hier das Solidaritätsflugblatt des DKP Bezirks Bremen

Werner Sarbok (UZ) im Gespräch mit Martin Koerbel-Landwehr

Warnstreik in Essen (Siehe auch Seite 8) (Foto: Peter Köster)
Warnstreik in Essen (Foto: Peter Köster un der UZ v. 22.02.19)

UZ: Die Arbeitgeber haben die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Tariferhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro, abgelehnt. Können oder wollen sie nicht?

Martin Koerbel-Landwehr: Natürlich können sie das. Die Einnahmen der Länder sind so hoch wie seit Jahren nicht, einzelne Bundesländer machen Überschüsse und für den speziellen Bereich der Krankenhäuser gibt es auch neue Finanzierungsmöglichkeiten, die die Bundesregierung geschaffen hat. Also ist von Können keine Rede.
Sie wollen vielmehr aus politischen Gründen keine Einigung. Es geht bei der Tarifrunde ja nicht nur um Geld, sondern auch um die Frage von Eingruppierungen, sprich Bezahlungsstrukturen im Länderbereich.

weiterlesen

Stahlarbeiter erhöhen Druck

Über 15 600 Stahl-Beschäftigte haben seit Ende der Friedenspflicht in Nordwest- und Ostdeutschland die Arbeit niedergelegt. Nach den eindrucksvollen Warnstreiks erwartet IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler in NRW „ein konstruktives Verhalten der Arbeitgeber am Verhandlungstisch“.
In Duisburg, Hagen und Witten folgten diese Woche 4 110 Stahlwerker dem Warnstreikaufruf der IG Metall und legten kurzfristig die Arbeit nieder. Allein von Thyssen-Krupp Steel Europe und Kokerei Schwelgern beteiligten sich 3 300 Beschäftigte an den Warnstreiks.
Auch im Osten ließen Stahlwerker die Arbeit ruhen: Dort zogen etwa 750 Warnstreikende von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt sowie rund 120 Beschäftigte im sächsischen Zeithain beim Mannesmannröhren-Werk vor die Werkstore. Zuvor waren bereits rund 250 Beschäftigte der Ilsenburger Grobblech im Warnstreik.

Quelle: Unsere Zeit vom 22.02.2019

> Siehe auch Hier – Warnstreik im Bremer Stahlwerk