Bremen & Umzu

19.11.2017

Für eine atomwaffenfreie Welt  –  Aktiontag der Friedensbewegung  Als Beitrag zum bundesweiten Aktionstag der Friedensbewegung am 18. November versammelten sich trotz strömendem Regen etwa 150 Bremer Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen ihr Bürgermeister Carsten Sieling, auf dem Marktplatz. Zu Beginn sprach der Arzt Lars Pohlmeier als Vertreter der weltweiten Organisation „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW). Er wandte sich vehement gegen die von Politikern vertretenen Abschreckungsideologie, mit der bis heute der Besitz von und die Bedrohung mit Atomaffen gerechtfertigt würde. Er bat dagegen die von der diesjährigen Friedensnobelpreisträgerin ICAN herausgegebenen Petition an die künftige Bundesregierung zu unterzeichnen und dafür zu werben. Während der Veranstaltung wurden bereits Unterschriften gesammelt. mehr

Siehe auch: Menschenkette für Verbot aller Atomwaffen  /  Gemeinsam Krieg führen – EU wird Militärunion

13.11.2017

Das Bremer „Bündnis gegen Zwangsräumungen“ informiert:

Erneut Zwangsräumung verhindert

Der für diese Woche angekündigte Rausschmiss einer fünfköpfigen Familie in der Grohner Düne wurde ausgesetzt. Dies teilte am Freitag der beauftragte Gerichtsvollzieher Plitzko mit. Hintergrund des Rückzugs der Wohnungsbaugesellschaft, Grand City, war der bekundete Wille vieler Aktivisten und Anwohner aus der Düne, die Räumung zu verhindern. Viele Menschen erklärten sich solidarisch und hatten ihr Teilnahme zugesagt.

Noch wenige Stunden vor der Absage der Räumung hatte der beauftragte Gerichtsvollzieher, der von der Bremer Polizei über die geplante Räumungsverhinderung informiert wurde, lauthals mit SEK und sofortiger Räumung gedroht.

Ganz offensichtlich war für die Verantwortlichen der politische Preis zu hoch, die Entmietung einer bezahlbaren Wohnung im Auftrag eines ausschließlich profitorientierten Immobilienkonzerns durchzusetzen. Die Kaltmiete hätte von Grand City bei einer Neuvermietung von jetzt 325 Euro auf mindestens das Doppelte erhöht werden können. Das völlige Versagen des Jobcenters bei der zu geringen Mietüberweisungen wäre auch durch einen massiven Polizeieinsatz nicht zu rechtfertigen. Der politische Druck durch Solidarisierung und Mobilisierung hat den Staats-apparat veranlasst, Grand City zur Räumungsabsage zu veranlassen.  Dies ist ein Erfolg.

Diese Räumungsabsage von Wohnungsbaugesellschaften in Bremen Nord war die zweite (GEWOSIE Juni 2017) innerhalb weniger Monate, die auf Grund der öffentlichen Ankündigung, die Räumung mittels körperlicher Anwesenheit von vielen Menschen zu verhindern, abgesagt wurde.

Dies bestätigt uns darin, auch weiterhin gegen geplante Wohnungsräumungen vorzugehen. Bürgerliche Gerichte, Appelle an das Menschenrecht auf Wohnen und Mahnwachen haben Vermietungsunternehmen bisher nicht stoppen können. (…)

Wir danken Allen, die uns durch Zusage der Teilnahme, Posten des Widerstandsaufrufs und Druck auf die Politik unterstützt haben.

Bündnis gegen Zwangsräumungen

Wir sind per E-Mail unter erreichbar: buendnis_gegen_zwangsraeumungen@gmx.de


11.11.2017

SOLIDARITÄT IST UNSERE STÄRKE

52. Solidaritätsbasar Bremen 20I7 – VIETNAM  KUBA  NICARAGUA

Freitag, 24. November 20I7

Gemeindezentrum Zion, Kornstr. 31, 28201 Bremen

Thema: Russland – Feind oder Freund

Ab 18:00 Uhr Basarverkauf                                                                                                                                 Um 19:30 Uhr: Begrüßung: Pastor Thomas Lieberum                                                                                     Referent: Klaus Hartmann, Vors. des Deutschen Freidenkerverbandes                                                    Kultur: Das Rote Krokodil und die Bremer Chorwerkstatt

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Lesen Sie hier einen begleitenden Text zum Thema von dem Bremer Kommunisten und Russland-Kenner Willi Gerns.


09.11.2017

Positionen der DKP zur Umwelt- und Klimakatastrophe

Die DKP ist offizieller Unterstützer der für den kommenden Samstag, 11. November, geplanten Demo des Bündnisses „No-Climate-Change“. Die Veranstaltung beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 10.30 am Bonner Kaiserplatz. Um 11:11 Uhr setzt sich Demonstrationszug in Bewegung, nimmt den Weg: Zentraler-Omnibusbahnhof-Bonn (Hauptbahnhof) – Kaiserstraße – Fritz-Tillmann-Straße – Am Hofgarten – Adenauerallee – Willy-Brandt-Alle und wird um 13:00 Uhr die Genscherallee (neben der Bundeskunsthalle) erreichen. Dort wird die Abschlusskundgebung stattfinden.
Lesen Sie hier die Posionen der Kommunisten zur Klimakatastrophe

08.11.2017

EINE SCHULE FÜR ALLE!

Die euch das Buch stahlen, das unter euren Windeln lag, werfen euch vor, ihr seid nicht belesen Am Straßenrain sitzend oder auf der Drehbank, verspeißt ihr, mit schwarzen Händen, euer Brot, so beschuldigen sie euch, dasst ihr die feinen Tischsitten nicht kennt. (Bertolt Brecht)

Bildergebnis für eine schule für alle

Es ist kaum einen Monat her, dass Viertklässler aus Bremen im BRD-weiten Bildungstrend wieder mal als schlechteste abgeschnitten haben und zwar mit erheblichen Schwächen in Deutsch und Mathe. Da beschließt der Senat heute eine ganze Reihe von Maßnahmen, um diesen peinlichen Missstand zu beheben.

Aber reicht das? Wir sagen Nein, denn hinter dem Bildungsabbau in Deutschland steckt ein System. Wer hat daran ein Interesse? Wer senkt denn seit Jahrzehnten die Mittel für Bildung?

Roter SternFür Bildung ist scheinbar nicht genug Geld da. Jeder, der Kinder oder Enkelkinder in einer Schule hat, kennt das: Schimmelnde Wände, kaputte Toiletten oder ganz einfach zu wenig Platz. Private Investoren sehen hier ihre Chance und übernehmen einzelne Gebäude im Rahmen von „Public Private Partnership“. Die DKP fordert, die Öffentliche Hand ist in der Verantwortung und muss ihrem staatlichen Auftrag, die Bildungseinrichtungen angemessen zu gestalten und zu unterhalten, nachkommen. weiterlesen


19.10.2017

REWE wird Partner der Bundeswehr

Warum Krieg?

BERLIN (g-f-p-Bericht) – Zwecks Personalrekrutierung und
Attraktivitätssteigerung weitet die Bundeswehr ihre Zusammenarbeit
mit deutschen Großunternehmen aus. Erst vor kurzem schlossen das
Bundesverteidigungsministerium und der Handelskonzern REWE eine
„Kooperationsvereinbarung“, die die „gegenseitige Vermittlung von
Beschäftigten“ vorsieht. REWE erklärte sich außerdem bereit, seine
Mitarbeiter für militärische „Reservistendienste“ freizustellen,
während die deutschen Streitkräfte zusagten, die Betreffenden dort
einzusetzen, wo sie „nützliche Erfahrungen für den regulären Job“
sammeln können. Lesen Sie hier weiter