Archiv der Kategorie: Allgemein

Schöne Ostern ohne NATO, Atomwaffen & Aufrüstung!

Ostermärsche 2017: Aufstehn für den Frieden!

Dieses Land braucht Widerstand: gegen den NATO-Aufmarsch in Ost­europa, gegen Bundeswehraufrüstung – für Frieden, Arbeit & Solidarität!

Die CDU/CSU/SPD-Bundesregierung verschärft ihren Kriegskurs. Anstatt eine Verständigung mit Russland einzuleiten, wird der Konflikt mit dauerhafter Stationierung von Bundeswehreinheiten in Litauen noch angeheizt. Gleichzeitig wird eine milliardenschwere Aufrüstungskampagne gestartet – auf unsere Kosten! weiterlesen

>> PDF-Download DKP-Friedensinfo 1-2017<<<

OSTERMARSCH IN BREMEN

Demonstration und Kundgebung in Bremen am Samstag, den 15. April 2017
11:00 Uhr Auftakt am Hauptbahnhof, 12 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz

Wir Kommunistinnen und Kommunisten der DKP entwickeln alle unsere politischen Vorstellungen von der Erkenntnis ausgehend, dass der Kampf um den Frieden jeder anderen Aufgabe untergeordnet ist. Unser wichtigstes Anliegen ist es dafür zu wirken, dass vom Boden der BRD kein Krieg ausgeht!

Frieden ist das Gebot der Stunde – Wir brauchen eine neue Politik

ostermarsch2016Tagtäglich werden uns Bilder von Kriegen in aller Welt gezeigt. Kriege machen die Welt nicht sicherer, sondern produzieren unendliches Leid, sind Hauptgrund für riesige Fluchtbewegungen und sind der Nährboden für Terrorismus. Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien verdeutlichen das. Deutschland ist an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt, u.a. durch seine Militäreinsätze in 15 Staaten, seine Rüstungsexporte in Kriegsgebiete und die von ihm mitbetriebene Militarisierung der EU. Inner- und zwischenstaatliche sowie wirtschaftliche Konflikte müssen mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln gelöst werden. Wir brauchen eine Politik, die eine friedliche Koexistenz der Staaten zur Grundlage hat. weiterlesen

Download Aufruf des Bremer Friedensforums

Aufrüstung: Einigkeit bei Merkel/Trump

2%

Bundestagswahl 2017Angela Merkel und Donald Trump sind sich total einig: Deutschland soll viel mehr Geld für Militär ausgeben, nämlich bis 2024 auf Militärausgaben in Höhe von 2% vom Bruttoinlandsprodukt BIP kommen. Das deutsche BIP betrug 2016 rund 3,13 Billionen Euro. 2% davon sind 62,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2016, wo die deutschen Militärausgaben 35,1 Millarden Euro betrugen, bedeutet das eine Steigerung um 27,5 Milliarden Euro oder 78%.

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Block der DKP. Foto: RedGlobe

Masch Bremen: 100 Jahre Oktoberrevolution

mit Gerrit Brüning

Als vor fast 100 Jahren der Panzerkreuzer Aurora mit einem Kanonenschuss das Signal zur Erstürmung des zaristischen Winterpalais gab, war dies zugleich der Beginn der sozialistischen Oktoberrevolution. Mit dieser erhob sich erstmals seit der Pariser Kommune von 1871 das einfache Volk – die Arbeiter, Soldaten und Bauern – gegen das kapitalistische System und dessen bürgerliche Regierung.
Nachdem infolge der revolutionären Kämpfe der Petersburger Arbeiter- und Soldatenrat die politische Macht an sich gerissen und dem II. Allrussischen Sowjetkongress übergeben hatte, formte dieser aus den Reihen der bolschewistischen Partei die erste sozialistische Regierung der Welt, den Rat der Volkskommissare. Die Etablierung dieser Räteregierung und die Durchsetzung der ebenfalls auf dem II. Allrussischen Sowjetkongresses beschlossenen Dekrete führten zunächst zu einer Enteignung der Gutsbesitzer und der Übernahme des Landes durch die Bauernschaft, zur Beendigung der russischen Teilnahme am Ersten Weltkrieg und zu einer stärkeren nationalen Souveränität der vormals durch das Zarenregime unterdrückten Völker. Zugleich wurde aber auch der Grundstein für den Aufbau des Sozialismus und dessen Aufstieg zur Weltmacht gelegt.
In dieser Veranstaltung soll eine Einführung in die Geschichte der Oktoberrevolution gegeben, aber auch diskutiert werden, was einhundert Jahre später von dieser geblieben ist und was wir heute aus den Ereignissen von damals lernen können.

Gerrit Brüning studiert Geschichte an der Universität Bremen und ist DKP Bezrksvorsitzender in Bremen

Veranstaltung am 21. März 2017 im Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Ergänzend: Über das universale Prinzip des von der Oktoberrevolution begonnenen geschichtlichen Prozesses

Die Partei der Neidischen

Die Alternative für Deutschland (AfD) zwischen Sozialdemagogie und Neoliberalismus

Ob Du viel hast oder wenig, suggeriert die AfD in ihrem Entwurf des Bundestagswahlprogramms (1), mit uns kriegst Du mehr. Das sparen wir dann bei „den anderen“ ein, denn die haben es nicht verdient. Damit geht die AfD den Weg aller rechtsextremen Parteien, die den WählerInnen alles versprechen, was sie hören wollen. Mit solcher Demagogie sollen Menschen für ein durch und durch nationalistisches Projekt gewonnen werden. mehr

Roter SternIn eigener Sache: Die in unserem Bildungs- und Diskussionsplan geplante Veranstaltung zum Thema AfD am 15. März fällt leider aus.

Nebelkerze „AKP-Auftrittsverbot“ in Deutschland

ein Gast-Kommentar von Kerem Schamberger, DKP Bayern

Nebelkerze Ist uns eigentlich bewusst, dass die tagelange Debatte um ein Auftrittsverbot für AKP-Politiker in Deutschland von der Bundesregierung als Nebelkerze benutzt wird? Um gezielt von der eigenen deutschen Mitverantwortung beim Aufbau einer Diktatur in Ankara abzulenken. Schön hauen „wir“ auf „die Türken“ ein, die nichts von Demokratie verstehen, Frauenrechte missachten, Oppositionelle einsperren und alles was ihnen nicht passt mit dem Terror-Bannstrahl belegen. Die eigene Rolle wird dabei von der Bundesregierung geflissentlich aus dem Blickfeld der …

09.03.2017: Hier bitte weiterlesen: Nebelkerze AKP Auftrittsverbote in Deutschland

Lesen Sie auch: „Merkel macht‘s möglich

12.03.2017: Deutschlands geopolitische Interessen

Erklärung des Weltgewerkschaftsbundes zum Internationalen Frauentag, 8. März 2017

Plakat des Weltgewerkschaftsbundes zum 8. März 2017Unter dem Motto »DIE ARBEITENDE FRAU IMMER GANZ VORNE in den sozialen Kämpfen sowie im Leben und Handeln des WGB« ehrt der Weltgewerkschaftsbund einmal mehr den Jahrestag des 8. März 2017, 160 Jahre nach dem Aufstand der Arbeiterinnen in New York, die bessere Arbeitsbedingungen, Gleichheit und ein Leben mit Rechten forderten.

Wir senden unsere wärmsten Grüße an alle Gewerkschafterinnen, die im Schoß der klassenbewussten Gewerkschaftsbewegung und des Weltgewerkschaftsbundes den Kampf dieser Pionierinnen fortsetzen, und beglückwünschen sie für ihre Ausdauer und ihr aktives Handeln. Wir grüßen alle arbeitenden Frauen überall auf der Welt, die Frauen der armen Volksschichten, die jeden Tag um ihr Überleben und den Unterhalt ihrer Familien ringen müssen. Wir grüßen die Immigrantinnen und geflüchteten Frauen, die ihre Länder wegen der imperialistischen Kriege verlassen mussten. mehr

Am 8. März für mehr Personal

Wera Richter zum Internationalen Frauentag und den Kampf der Klinikbeschäftigten

Wera Richter ist stellvertretende Vorsitzende der DKP

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Die Seifenoper geht weiter. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat noch eine Gerechtigkeitslücke entdeckt: Gleichberechtigung für Frauen und Männer in West und Ost. Es muss nicht verwundern, wenn seine Agenda-2010-Partei zum Internationalen Frauentag mit roten Nelken aufwartet … mehr

 

Grundsätzliches: Das Patriarchat ist die Herrschaft der Männer über die Frauen. Diese gab es schon vor dem Kapitalismus. Im Kapitalismus erhält sich das Patriarchat, weil Kapital und Staat die Reproduktion der Arbeitskraft zur Privatsache erklären. Du musst selbst schauen, wie du Erholung und Kindererziehung mit knapper Freizeit und mickrigem Lohn hinkriegst. Der Staat hat das Patriarchat für sein Interesse an der Reproduktion der Arbeitskraft instrumentalisiert, indem er die Frau für die Rolle der Mutter und Hausfrau eingespannt hat. Und nun schenkt er ihr die „Emanzipation“, die bedeutet, dass sie nicht nur vom Mann, sondern auch noch vom Kapital geknechtet wird.

Wenn auch heute etwas entschäft, haben Männer gemäß der patriarchalen Ideologie ein Recht auf Reproduktionsarbeit, privates Glück und sexuelle Befriedigung, auch gegen den Willen der Frau – innerhalb der romantischen Zweierbeziehung, aber auch außerhalb von ihr. Sexuelle Gewalt wird gegen Frauen in der Beziehung, in der Familie, im Freundeskreis oder gegen Fremde guten Gewissens praktiziert, denn der Mann habe ein Recht auf die rücksichtslose Durchsetzung seines Begehrens, und aus vielfachen Gründen sei immer die Frau Schuld.

Diese Form der Unterdrückung der Frau wird im Kapitalismus weiter existieren. Kein individuell anderes Verhalten kann daran etwas ändern.  Weltweit kämpfen tausende Frauen Seite an Seite mit ihren männlichen Kollegen und Genossen gegen das Patriachat, den Kapitalismus und den Imperialismus. Lasst uns diesen Kampf auch wieder in Deutschland gemeinsam führen! Stärken wir mit unserem gemeinsamen Kampf die kleiner gewordene demokratische Frauenbewegung mit ihrer Vielseitigkeit. Mit den gewerkschaftlich organisierten und orientierten Kolleginnen, die sich als autonom verstehenden Frauengruppen mit verschiedenen Anschauungen, Sozialdemokratinnen, Kommunistinnen, linke, grüne und christliche Frauenzusammenschlüsse. Trotz beträchtlicher weltanschaulicher und politischer Unterschiede gibt es innerhalb der Frauenbewegung immer noch zahlreiche Gemeinsamkeiten.

Mit ihrem Verständnis von Frauenpolitik steht die DKP seit ihrer Gründung in der Tradition der revolutionären Arbeiter-und Frauenbewegung, deshalb sind ihre Hauptadressatinnen die Frauen der Arbeiterklasse. In diesem Sinne gratulieren wir nicht zum „Weltfrauentag“, sondern zum Kampftag für Frauenrechte, dem Internationalen Frauentag.

In 170 Jahren sind wir gleichberechtigt

Sonntag, den 05. März 2017

Bildergebnis für DKP FrauentagVeranstaltung des DKP Bezirks Bremen anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Ohlenhof 10, Bremen, Beginn 15:00 Uhr. Kosten: 6,00 / erm. 3,00 Euro.

Mit kulturellen Beiträgen, kurzen Referaten zur Lage der Frau, Kaffee & Kuchen nebst Informationsständen, z.B. vom politischen Bremer  CD-Versand Jump Up.

 

Was sind Frauen wert?

get_imgHeute sind Frauen doch gleichberechtigt. Nur Einparken, das können sie einfach nicht. Aber mit Kindern und so, in der Familie, da sind sie den Männern weit überlegen. Ganz weit, weshalb sie auch besser gleich die ganze Hausarbeit übernehmen.
Wie gleichberechtigt Frauen in unserer Gesellschaft wirklich sind, sieht man immer noch am besten an der Bezahlung. In Deutschland verdienen Frauen im Schnitt 23 Prozent weniger als Männer – für die gleiche Arbeit. Gleichzeitig sind viel mehr Frauen als Männer in Niedriglohnjobs oder in Teilzeit. Da wundert man sich nicht mehr, dass reaktionäre Rollenbilder bei uns wieder an Bedeutung gewinnen.
Sie wollen sich nicht auf eine Rolle als Hausmutti oder Sexobjekt reduzieren lassen? Genauso viel verdienen wie die männlichen Kollegen? Sie finden, dass Kindererziehung auch eine gesellschaftliche Aufgabe ist?
Dann wünschen wir Ihnen alles Gute zum Internationalen Frauentag am 8. März.

GHB will einigen hundert Beschäftigten kündigen

Bremen und Bremerhaven: Der Gesamthafenbetriebsverein wird wahrscheinlich bis zu 600 Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb auf die Straße setzen. Diese Abteilung soll lt. Geschäftsführung nicht rentabel arbeiten.

Nach Angaben der Geschäftsführung hatte dieser Bereich bis zu 300.000 Euro Minus im Monat gemacht. Nach betrieblichen Angaben liegen die Gründe bei der BLG: Das liegt unter anderem an dem Hauptauftraggeber, dem Hafenbetrieb BLG. Der hatte sehr viele Mitarbeiter des Gesamthafenbetriebsvereins beschäftigt. Jetzt greift er aber immer öfter auf billigere private Zeitarbeitsfirmen zurück, so dass es für die GHB-Mitarbeiter keine Arbeit mehr gibt.

Gemunkelt wird, dass in Bremen an die 500 Arbeitsplätze vernichtet werden. Bis zu 300 Mitarbeiter könnten von der BLG Logistikgruppe fest übernommen werden, allerdings, so Betriebsrat-Kollege Baser, zu schlechteren Bedingungen.

Das ist die Wahrheit dieses Systems, das auf Ausbeutung der Arbeitskraft beruht. Das ist die Wahrheit dieses Systems, die als Triebfeder nur den Profit kennt. Statt an die Gehälter und Provisionen der Bosse und Spitzenmanager zu gehen, muss wieder einmal der Arbeiter herhalten. 300 Kolleginnen und Kollegen können weiterbeschäftigt werden, aber natürlich nur mit weniger Lohn.

Und ihnen bleibt nichts anderes übrig: Denn erst kommt die Arbeitslosigkeit mit noch weniger Geld, dann Hartz IV. Je länger die Arbeitslosigkeit dauert, umso geringer wird die Chance, wieder eine gut bezahlte und dauerhafte Beschäftigung zu finden; umso mehr singt der Lebensstandard; umso größer wird die Gefahr, dass Mutlosigkeit und Verzweiflung die Oberhand gewinnen.

Die Arbeitslosigkeit ist die schlimmste soziale Geißel des kapitalistischen Systems, denn sie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die materielle und psychische Situation der davon betroffenen und ihrer Familien. Da hilft auch kein Sprücheklopfer a`la Martin Schulz, der in Wahlkampfzeiten den Arbeiter, den kleinen Mann wiederentdeckt, um an die Spitze zu kommen.

Kolleginnen und Kollegen, organisiert und wehrt euch!

SOLIDARITÄT MIT DEN GHB-KOLLEGEN!

Die Bremer Lürssen-Werft …

… schickt 300 von 1.000 Kolleginnen und Kollegen ihres erworbenen Hamburger Tochterunternehmen Blohm+Voss in die Arbeitslosigkeit. Lürssen will die Hamburger Traditionswerft wieder wettbewerbsfähig und profitabel machen. Dafür seien allerdings Anpassungsmaßnahmen auf allen Ebenen, wie Entlassungen, dem Bau von Kriegsschiffen und dem Bau von Jachten für die Superreichen notwendig.

SOLIDARITÄT MIT DEN HAMBURGER KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN VON BLOHM+VOSS!

Gemeinsam für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen — Arbeit statt Raketen!

Block der DKP. Foto: RedGlobe

Arbeitsplatzvernichtung im Land Bremen geht weiter

… jetzt trifft es 117 der mehr als 400 Kolleginnen und Kollegen der Lloyd-Werft in Bremerhaven

Die Kolleginnen und Kollegen wurden heute vormittag (27.02.17) auf einer Betriebsversammlung über den Kahlschlag des Mutterkonzerns der Lloyd-Werft, der malaysischen Genting-Gruppe informiert.

Bildergebnis für Bilder: Arbeitskämpfe DKP

Unter den Kolleginnen und Kollegen ist die Stimmung mies, sie trauen der Geschäftsführung und ihren Managern nicht mehr über den Weg. Sie reden nicht miteinander, weil sie Angst haben und jeder hofft insgeheim, noch einmal davon zu kommen, wenn er nicht kämpft. Dies ist zwar menschlich, hilft aber nur den Bossen, den Kahlschlag in aller Ruhe abzuwickeln und die Belegschaft unterzubuttern.

Schon vor Weihnachten hatte die Chefetage angekündigt, sich aus dem Schiffsreparaturge-schäft zurückzuziehen, um in den Jachtenbau verstärkt einzusteigen. Dazu ein Kollege: „Ich finde es mit Verlaub gesagt wirklich Sch… und traurig, dass wir so an die Wand gedrückt werden und für uns nichts übrig ist, dabei ist genug Arbeit in Bremerhaven da“. Wenig Trost für die betroffenen Kollegen ist die zu versteuernde Abfindung. Der Genting-Konzern hat dafür 12 Millionen Euro geplant zurückgelegt.

Wir Kommunistinnen und Kommunisten meinen:                                                                              Der Grund warum es keine gesicherten Arbeitsplätze gibt, ist der Profit1), denn er ist die Triebkraft des Kapitalismus. Der Profit sorgt dafür, dass wir nicht * vor Wirtschafts- und Währungskrisen, * vor Arbeitslosigkeit, * vor den unsozialen Folgen einer kapitalistisch genutzten Automation, * vor Einkommensminderung oder sozialem Abbau geschützt sind.

Das wiederum liegt in den Eigentums- und Machtverhältnissen.

Denn unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen dient die Entwicklung der Produktivkräfte und die Globalisierung allein der Kapitalverwertung. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt wird missbraucht, um immer größere Profite für die Eigentümer der Produktionsmittel, die Kapitalisten, zu erzielen. Die Arbeiter und Angestellten werden zu noch schärferer Arbeitshetze gezwungen, Arbeitsplätze werden wegrationalisiert, die Massenarbeitslosigkeit steigt.

Dies wird verstärkt durch das Fehlen echter Mitbestimmung. Wenn von Unternehmerseite immer wieder behauptet wird, dass durch das Betriebsverfassungsgesetz Mitbestimmung gegeben sei, dann ist das irreführend.

Wirksame Mitbestimmung im Betrieb und am Arbeitsplatz erfordert mindestens * das Verbot der politischen Tätigkeit der Vertreter der Arbeiter aufzuheben und * in Personalfragen, * bei Investitionen, * Unternehmenszusammenschlüssen, aber vor allem * bei der Sicherung der Arbeitsplätze, die Entscheidungen im Interesse der Arbeiter zu treffen.

SOLIDARITÄT MIT DEN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN DER LLOYD-WERFT IN BREMERHAVEN!


1) Der freie Kapitalverkehr ist das wahre Grundgesetz des Kapitalismus. Die Freiheit, Kapital nicht nur einzusetzen, durch den Einsatz von Arbeitskraft zu vermehren und zu akkumulieren, sondern es auch beliebig zu transferieren, es also auf die Reise in gewinnträchtige Regionen der Welt zu schicken, immer dann wann der Profit in Gefahr oder woanders mehr Profit gemacht werden kann.

Tausende demonstrieren gegen NATO-Kriegspolitik

Block der DKP. Foto: RedGlobe

Tausende Menschen haben sich am heutigen Samstag in München der »Sicherheitskonferenz« der Kriegstreiber entgegengestellt. Mit einer Demonstration und einer Menschenkette wurde die Tagung im Hotel »Bayerischer Hof« symbolisch umzingelt. Die Veranstalter zählten dabei rund 4.000 Teilnehmer, die dem Aufruf eines breiten Bündnisses aus linken Parteien, Friedensinitiativen, Gewerkschaften und Jugendorganisationen gefolgt waren. Ihr Ziel war, wie sie bei der Abschlusskundgebung verkündeten, der herrschenden Kriegsmaschinerie »Sand und nicht Öl ins Getriebe« zu geben … mehr

Unter deutschem Kommando

BERLIN (Eigener Bericht von german-foreign-policy) – Die Bundeswehr kündigt die Unterstellung
einer tschechischen und einer rumänischen Brigade unter ihr Kommandoan. Eine entsprechende Vereinbarung soll am heutigen Mittwoch am Rande des NATO-Verteidigungsministertreffens unterzeichnet werden. Das Vorhaben soll zur Verschmelzung der Streitkräfte Europas unter deutscher Führung beitragen und ihnen und der Bundeswehr damit zu größerer Schlagkraft verhelfen. Es schließt an ein deutsch-niederländisches Pilotprojekt an, das mittlerweile zur Unterstellung von ungefähr zwei Drittel der niederländischen Heeresverbände unter deutsches Kommando geführt hat. Gegenwärtig ist von einer Stärkung des „europäischen Pfeilers“ der NATO die Rede; doch ist die Kooperation flexibel, und in der Vergangenheit wurde sie bereits als Kern einer quasi schrittweise aufzubauenden EU-Armee eingestuft. Auf eine Verschmelzung auch der europäischen Rüstungsindustrie zielt zudem ein deutsch-norwegisches Pilotprojekt im Marinebereich. Berliner Außenpolitikexperten raten, bei alledem die Einstimmung der Bevölkerung auf Rüstung und Krieg nicht zu kurz kommen zu lassen. mehr

Eine kleine Galerie der bisherigen Bundespräsidenten

Der Neue: Präsidiable Politik

BERLIN (Eigener Bericht von german-foreign-policy) – Frank-Walter Steinmeier, designierter Präsident der Bundesrepublik Deutschland, verkörpert wie kaum ein zweiter die Berliner Expansionspolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte vom Kosovokrieg bis zur Einmischung in den Syrienkrieg. Den Überfall auf Jugoslawien vom Frühjahr 1999, mit dem Deutschland unter Bruch des Völkerrechts in seinen ersten Angriffskrieg nach 1945 zog, begleitete Steinmeier als Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Danach beteiligte er sich als Kanzleramtschef am Kampf um Zugriff auf die riesigen russischen Erdgasvorräte, um sodann als Außenminister mit dem Streben nach EU-Assoziierung der Ukraine Russland machtpolitisch massiv zurückzudrängen. Dabei nahm er einen Umsturz in Kiew unter Beteiligung von Faschisten in Kauf. Lange hat auch der „Anti-Terror-Krieg“ Steinmeiers Wirken geprägt; im Kanzleramt war er an führender Stelle in die Folterkooperation mit der CIA involviert. Der nächste Bundespräsident hat im Herbst 2002 dazu beigetragen, die Freilassung eines unschuldigen Mannes aus Bremen aus dem US-Folterlager Guantanamo nach Deutschland zu verhindern. Zudem trug er Mitverantwortung für Verhöre deutscher Verdächtiger in syrischen und libanesischen Foltergefängnissen. Zuletzt hat Steinmeier einer jihadistischen Miliz, die von der deutschen Justiz als Terrororganisation eingestuft wird, politische Rückendeckung gewährt. mehr

Die Alten: Mitläufer und Anheizer von Manfred Idler, UZ vom 10.02.2017

Tote Erinnerung

RUKLA (Eigener Bericht von german-foreign-policy) Die erste dauerhafte Stationierung deutscher
Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion seit dem Zweiten Weltkrieg ist in dieser Woche mit einer feierlichen Begrüßungszeremonie im Beisein der deutschen Verteidigungs-ministerin offiziell gestartet worden. Schauplatz ist mit Litauen das Land, in dem die deutschen Besatzer ab Ende Juni 1941 gemeinsam mit ihren litauischen Kollaborateuren die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, wie Historiker berichten, … mehr

Ergänzendes zum Thema: Griff nach der Bombe  /  Wie China Russland und die USA sieht