Für eine solidarische Gesellschaft

25.05.2019 – Sebastian Rave, Politiker der Linkspartei war im Vorfeld der Demonstration (er ist einer der Mitorganisatoren der Demo), per E-Mail mit dem Tod bedroht worden. Sebastian Rave griff diesen faschistisch motivierten Vorfall in seiner Ansprache auf und sagte, dass dieser „Einschüchterungsversuch“ das Interesse an der Demonstration noch verstärk habe. Hatice Ince (Bündnissprecherin ) ging von 5000 bis 6000 Teilnehmern aus (darunter auch zahlreiche DKP-Mitglieder) die sich auf der gemeinsamen Etappe vom Brill, über Obernstraße, Domshof und Schüsselkorb zum Bahnhof bewegten. „Alles ist planmäßig gelaufen“, sagte Ince.

Bremen aufgepasst! Die Bürgerschaftswahlen nähern sich – und mit AfD und BIW drohen erneut zwei rechte Parteien in die Bürgerschaft einzuziehen. In der AfD hat sich Kantholz-Lügner Frank Magnitz mit undemokratischen Mitteln und Tricks gegen seine parteiinternen Gegner als Spitzenkandidat durchgesetzt. Er ist durch enge Zusammenarbeit mit Rechtsradikalen aus der Identitären Bewegung aufgefallen. Die BIW, mit dem rechtsflexiblen Ex-Journalisten Hinrich Lührssen an der Spitze, ist ebenfalls mit Neonazis in Erscheinung getreten. “Die Rechte” versucht in Bremerhaven offen faschistische Strukturen aufzubauen und bedroht regelmäßig politische Gegner*innen.  weiterlesen


100 Jahre Niederschlagung der Bremer Räterepublik: Aus eurem Kampf für Heute lernen

3.2.2019: 200 Teilnehmer*Innen ehrten heute die Verteidiger der Bremer Räterepublik. Sie ehrten Menschen, die einen mutigen Versuch wagten, die Welt menschenwürdiger zu gestalten, eine neue, eine bessere, eine gerechtere Ordnung zu errichten.

Sie hatten vor 100 Jahren  den Mut, den Schritt zu tun, den sie für notwendig hielten, um die Ereignisse der November-Revolution zu bewahren. Sie glaubten nicht der einseifenden Parole „Die Sozialisierung marschiert“ – während in Wirklichkeit Regierungstruppen und Freikorps gegen das Volk marschierten. Das aber war der Reichsregierung, der es um die Löschung des »radikalen Brandherdes« Bremen ging, alles ziemlich egal. Weiter ließen sie verbreiten, dass die »Spartakisten« in der Stadt an der Weser das Auslaufen von Schiffen verhindern würden, die für den Transport amerikanischer Lebensmittel vorgesehen seien.

Gustav Noske setzte am 28. Januar ein 3.500 Mann starkes Freikorps, die sogenannte Freiwilligen-Division Gerstenberg, gegen die Stadt in Marsch. Am 30. Januar erreichte die Nachricht vom Anmarsch der Regierungstruppen Bremen.

Wenn wir das damals Geschehene heute nicht so sehen würden, ständen wir nicht alljährlich an der Gedenkstätte auf dem Waller Friedhof in Bremen, viele von uns schon seit Jahrzehnten. Wir wollen die Verteidiger der Räterepublik nicht heroisieren, aber wir wollen, dass sie geachtet werden und dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Ohne Blutvergießen war die Räterepublik von den Arbeitern und Soldaten errichtet worden, aber blutig wurde sie niedergeschlagen.

Lesen Sie hier die neue Broschüre zur Bremer Räterepublik

Zum wiederholten Male moderierte Raimund Gaebelein (Bild) von der VVN/BdA das alljährliche Räte-Gedenken. Die Redner_Innen am 100. Jahrestag der Niederschlagung der Bremer Räterepublik waren u.a. Annette Düring vom DGB Bremen und ein Genosse vom DKP Bezirk Bremen.

Was Annette Düring in ihrem Redebeitrag sagte, lesen Sie hier  /  West-Kurier: West, Seite 3 vom 07-02-2019

Was der DKP-Redner sagte , lesen Sie hier

Nein zum Putsch in Venezuela!

“ die nächsten Tage und Wochen könnten schwierig und gefährlich werden“ (Carolus Wimmer, Sekretär für internationale Beziehungen der PCV).

Nach den USA und rechtsgerichteten Regierungen in Lateinamerika hat sich auch die EU – im Gegensatz zu China und Russland – an die Seite der Putschisten in Venezuela gestellt. Die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Spaniens haben den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro aufgefordert, innerhalb von acht Tagen Neuwahlen anzukündigen.

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100 Jahre Bremer Räterepublik“

Sehen Sie hier >>>  eine Videoaufzeichnung  <<< der Veranstaltung zu Ehren der Verteidiger der Bremer Räterepublik von Sönke Hundt vom 10. Januar 2019 um 19:30 Uhr im Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 18-22, Tivolisaal.

Der Bremer Buchtstraßenchor sang eingangs einen vertonten und erstmalig für den Chor bearbeiteten Ausschnitt aus Peter Weiß‘ Ästhetik des Widerstands. Danach folgte eine Begrüßung durch die Vorsitzende des DGB Weser-Ems, Annette Düring. Prof. Dr. Jörg Wollenberg sprach über die Bedeutung der Bremer Linksradikalen für die revolutionäre Entwicklung Bremens von 1916 bis 1919. Der Schauspieler Rolf Beckerverlas Zeitzeugendokumente beteiligter Akteure. Dr. Karl-Heinz Roth (Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts) beleuchtete offene Forschungsfragen und die Halbheiten des Umsturzes wie die nichtgelungene Zusammenführung internationaler wie Nationaler Prozesse. Rolf Becker sprach über die skandalöse Umdeutung der Revolution und Räterepublik durch SPD und Gewerkschaft zum 100. Jahrestag.

Veranstalter:  Vorbereitungskreis Veranstaltung zu Ehren der Bremer Räterepublik