Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Als Ende Oktober 1939 die faschistische Anordnung zur Ausrottung „lebensunwerten Lebens“ offiziell durch Hitlers-Reichsorgane erlassen wird, ist die systematische Massentötung behinderter Kinder schon in vollem Gange. Vom „Gnadentod“ ist zynisch die Rede, tatsächlich werden mehrere Tausend Menschen ermordet – durch Medikamente, Nahrungsentzug oder quälende medizinische Tests. Auch in Norddeutschland fallen etliche Kinder und später Erwachsene der „Euthanasie“ zum Opfer.

Bremen: Mahnmal im Park des Klinikums Bremen-Ost

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/56/Irrstern_-_Marikke_Heinz-Hoek_2000-3.jpg/220px-Irrstern_-_Marikke_Heinz-Hoek_2000-3.jpgZwischen 1938 und 1944 wurden fast 1.000 Patientinnen und Patienten der Nervenklinik in Bremen, der Vorgängerin des Klinikums Bremen-Ost, im Rahmen der so genannten „Euthanasie“ in andere Anstalten verlegt. Über 700 Menschen wurden Opfer der menschenverachtenden Psychiatrie und Gesundheitspolitik im Hitler-Faschismus. Die meisten von ihnen starben in Tötungsanstalten wie Hadamar und Meseritz, einige auch in der Bremer Nervenklinik, eines gewaltsamen Todes. 2.665 Männer und Frauen aus Bremen wurden zwangssterilisiert. Die Folgen dieser Eingriffe und der damit einhergehenden sozialen Diskriminierung greifen bis heute. (KulturAmbulanz)

An dieses Unrecht soll das zweiteilige Mahnmal Fenster des Himmels und IRRSTERN erinnern.

Am 28. Januar 2017 jährt sich zum 45. Mal der so genannte „Radikalenerlass“

 (Foto: Dr. Thomas Fricke)1972 beschlossen der damalige Bundeskanzler Willi Brandt und die Innenminister der zehn Bundesländer den sogenannten Radikalenerlaß, nachdem das SPD-regierte Bremen schon 1971 hier den Vorreiter spielte. Vorgeblich gegen Rechts und Links gerichtet, waren es fast ausschließlich Kommunist*innen und andere Linke die Opfer der Berufsverbotepolitik wurden. Der Grund: In den 70er und 80er Jahren gewann die DKP an politischen Einfluss und an Mitgliedern, die Reaktion der ökonomisch und politisch Mächtigen war neben anderen Maßnahmen das Berufsverbot, das vor allem junge Menschen betraf, um sie politisch zu disziplinieren und verschärften Antikommunismus gesellschaftlich zu etablieren.

Lesen Sie dazu folgende Artikel von und über bekannte(n) Autoren:

Hans Peter Brenner, stellvertr. Parteivorsitzender: Der „Radikalenerlass“ galt und gilt nicht Frau X und Herrn Y. Es ging um die Schaffung eines Modells für den Umgang mit den damaligen mar­xistisch-sozialistisch-kommunistischen „Gefährdern.“ mehr

Volker Metzroth: 45 Jahre Berufsverbote

Silvia Gingold: „Beifang“ im Spitzelnetz – Vor Gericht zeigt sich, dass Silvia Gingold nicht nur online überwacht wird

Kerem Schamberger: Nach dem Berufsverbot – Drei Monate blockierte der Verfassungsschutz, jetzt hat die Münchener Uni Kerem Schamberger eingestellt

Ein Kämpfer für die Arbeiter, für Frieden und Sozialismus ist tot

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstands, 16. Januar 2017

Die DKP trauert um Herbert Mies

Download„Mit Herbert Mies habe ich einen Freund und politischen Ziehvater verloren. Die DKP hat einen Arbeiterpolitiker verloren, der sie über Jahrzehnte geprägt hat. Der deutsche Imperialismus hat einen Gegner verloren, der dem Widerstand gegen dieses System eine Richtung gezeigt hat“, sagte Patrik Köbele, der Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), am Montag.

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Deutschland: Vom Frontstaat über Bremerhaven zur Transitzone

imagesncg047esBREMERHAVEN/GARLSTEDT/BERGEN (Eigener Bericht von german-foreign-policy) – Mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr sind die ersten Soldaten einer
vollständigen US-Brigade am gestrigen Donnerstag in Polen
eingetroffen. Die Third Armored Brigade wird sich mit über 4.000 Soldaten sowie mehr als 2.000 Panzern, Haubitzen und
Militärtransportern in Polen sammeln, um anschließend in sechs
östlichen EU-Staaten von Estland bis Bulgarien Kriegsübungen durchzuführen – in größtmöglicher Nähe zu Russland. Im Rahmen der „Operation Atlantic Resolve“ zur Verlegung der Truppen stellt die Bundeswehr umfangreiche logistische Hilfsleistungen bereit und geleitet die US-Truppen von Bremerhaven durch insgesamt fünf Bundesländer an ihr Ziel. Deutschland, im Kalten Krieg „Frontstaat“, sei mit der Ausdehnung seines Einflussbereichs in Richtung Osten jetzt zur „Transitzone“ für militärische Aufmärsche geworden, heißt es bei der Bundeswehr: Man müsse die Bevölkerung daran gewöhnen und „Vertrauen aufbauen“, zumal Großverlegungen wie etwa die „Operation Atlantic Resolve“ in Zukunft regelmäßig stattfänden. Die Unterstützung für die US-Truppenverlegung entspricht deutschen Interessen: Russland ist dem Bestreben Berlins, seine Hegemonialsphäre auszudehnen, jüngst zweimal erfolgreich
entgegengetreten – in der Ukraine und in Syrien. mehr

Ergänzendes dazu > Oberstleutnant a.D. Scholz: Man imaginiert eine Bedrohung, die nicht vorhanden ist <

Demo gegen Truppenverlegung – „Blanker Populismus“?

imagesncg047esEs rollen wieder Panzer gen Osten. Und für die rund 400 Kritiker der Operation „Atlantic Resolve“ in Bremerhaven „sind die USA damit zu Kriegstreibern geworden. Es muss schön sein, wenn man die Welt so einfach in Gut und Böse einteilen kann“, denkt ein Radio-Bremen-Redakteur in einem Kommentar über die heutige Demo in Bremerhaven. Mit der Realität habe seine Sichtweise aber nichts zu tun.

Denn „sämtliche »Begründungen« für eine angebliche Aggressivität Rußlands sind erstunken und erlogen, ganz gleich ob sie haßerfüllt vom ukrainischen Präsidenten und seinen Faschistenfreunden ausgestoßen werden, oder ob sie etwas gewählter von führenden Politikern der NATO- und EU-Staaten formuliert werden. Nicht Rußland hat überall auf dem Globus Militärstützpunkte eingerichtet und auf etlichen davon auch Atomwaffen stationiert. Nicht Rußland hat die Kriege angefacht, die zur Zeit an mehreren Orten in der Welt Hunderte und Tausende Opfer kosten und Hunderttausende in die Flucht treiben. Das waren vor allem die USA, und die NATO, und auch die Friedensnobelpreisträgerin Europäische Union ist eifrig mit dabei.“

http://kommunisten-online.de/wp-content/uploads/2017/01/angriffskrieg_bearbeitet-1.jpgNicht nur die Militärausgaben (Deutschlands) sind inzwischen deutlich größer als zu den finstersten Zeiten des Kalten Krieges, auch die meisten anderen Länder der NATO geben immer mehr Geld für Waffen und Kriegsvorbereitung aus. Die ständigen Berichte über Attentate in aller Welt, über angebliche Hackerangriffe auf Computer, über eine angebliche Einmischung Rußlands in Wahlkampagnen tragen dazu bei, die Köpfe der Menschen zu vernebeln, auf daß sie dem Rüstungswahn tatenlos zusehen, damit sich kein Widerstand regt, wenn Panzer gen Osten rollen. (Uli Brockmeyer)

Bremerhaven: erste Friedensdemonstration des neuen Jahres

Bremen. Gemeinsam mit weiteren Friedensgruppen und linken Organisationen ruft das Bremer Friedensforum zur ersten Friedensdemonstration des neuen Jahres am Samstag, 7. Januar, in Bremerhaven auf. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Großen Kirche…

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Bremerhavener Appell: „Nein zum Säbelrasseln – Truppenverlegung stoppen!“

Die US-Army verlegt ab 6. Januar 2017 eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten und mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKW über Bremerhaven zu NATO-Manövern in Osteuropa. Auf einem Treffen in der Seestadt haben… weiterlesen

Grafenwöhr: Deutsche Panzergrenadiere bereiten sich auf NATO-Großverlegung nach Litauen vor

 Bild in Originalgröße anzeigen  In der Nähe der bayerischen Stadt und des US-Stützpunktes Grafenwöhr bereiten sich deutsche Truppen auf NATO-Operationen in Litauen vor. Im Juli wurde auf dem NATO-Gipfel in Warschau entschieden, dass „Deutschland die Führung für einen multinationalen Gefechtsverband im Rahmen der Operation ‚Enhanced Forward Presence‘ stellt“. Im Februar wird das deutsche NATO-Bataillion nach Litauen entsandt.

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Verpackungshersteller Graphic Packaging International (GPI) streicht bis zu 74 Jobs

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/Bremen_38_Hemelingen.svg/300px-Bremen_38_Hemelingen.svg.pngDer Verpackungshersteller Graphic Packaging International aus Bremen- Hemelingen beschert seine MitarbeiterInnen mit massiven Stellenstreichungen. Laut Ver.di sollen von den insgesamt 139 Mitarbeitern bis zu 74 Kolleginnen und Kollegen gekündigt werden.

„Diese 74 Mitarbeiter sollen in eine Transfergesellschaft wechseln. Auch ein entsprechender Sozialplan ist soweit ausgearbeitet – aber noch nicht unterschrieben“, denn es steht noch das entscheidende Votum der Konzernzentrale in den USA aus.

„Sollte eine Entscheidung gegen das Konzept fallen, droht dem Standort Bremen die Insolvenz: Das haben die Amerikaner bereits angekündigt.“

GPI produziert im Stadtteil Hemelingen Verpackungen und Kartons für die Lebensmittel- und die Getränkeindustrie. Die Konzernmutter in Atlanta, Georgia, beschäftigte 2015 über 12.000 Menschen weltweit und erwirtschaftete Umsätze von 4,1 Milliarden US-Dollar (RB).

Die DKP Bremen meint:                                                                                                                                   Der Grund warum es keine gesicherten Arbeitsplätze gibt, wir nicht vor Wirtschafts- und Währungskrisen, vor Arbeitslosigkeit, vor den unsozialen Folgen einer kapitalistisch genutzten Automation, vor Einkommensminderung oder sozialem Abbau geschützt sind, liegt in den Eigentums- und Machtverhältnissen. Denn unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen dient die Entwicklung der Produktivkräfte und die Globalisierung allein der Kapitalverwertung. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt wird missbraucht, um immer größere Profite für die Eigentümer der Produktionsmittel, die Kapitalisten, zu erzielen. Die Arbeiter und Angestellten werden zu noch schärferer Arbeitshetze gezwungen, Arbeitsplätze werden wegrationalisiert, die Massenarbeitslosigkeit steigt.

Dies wird verstärkt durch das Fehlen echter Mitbestimmung. Wenn von Unternehmerseite immer wieder behauptet wird, dass durch das Betriebsverfassungsgesetz Mitbestimmung gegeben sei, dann ist das irreführend. Wirksame Mitbestimmung im Betrieb und am Arbeitsplatz erfordert mindestens das Verbot der politischen Tätigkeit der Vertreter der Arbeiter aufzuheben und in Personalfragen, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, bei Investitionen, Unternehmenszusammenschlüssen, der Produktions- und Absatzlage, aber vor allem bei der Sicherung der Arbeitsplätze, die Entscheidungen im Interesse der Arbeiter zu treffen.

Solidarität mit den betroffenen GPI-Kolleginnen und Kollegen!

MASCH Bremen: Niederlage und Neustart? Linke Politik in Lateinamerika

Günther Pohl, Essen

(Veranstaltung in Kooperation mit Bremen-Cuba: Solidarität Konkret)

Günter PohlNach den Jahren des Aufschwungs linker Ideen und seiner Stagnation seit gut fünf Jahren, ist mit den Regierungswechseln in Brasilien und Argentinien nun das rechte Rollback in vollem Gange. Aber bedeuten die Wahlniederlagen gleichzeitig auch eine Krise der Linksparteien? War der Wandel weitreichend genug oder wurden Chancen für sozialrevolutionäre Verbesserungen leichtfertig vertan? Welche Möglichkeiten ergeben sich nun für ein Anknüpfen an vergangene Erfolge? Welche Bedeutung haben diese Verschiebungen dabei für das sozialistische Kuba? Nach dem Vortrag ergibt sich Zeit für eine Diskussion.

Referent: Günter Pohl ist Internationaler Sekretär der DKP. Viele Aufenthalte in Lateinamerika. Über die Jahreswende 2016/2017 Reise nach Kolumbien und Cuba. Arbeitsschwerpunkte u.a. Integration Lateinamerikas, zahlreiche Veröffentlichungen u.a. in UZ, jW, ila und lunapark21.

Veranstaltungsdatum und Ort: Donnerstag 19. Januar 2017 um 19:30 Uhr im Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!

Vor zweieinhalb Jahren beschlossen 35 IGM-Senioren aus den Verwaltungsstellen Flensburg, Kiel, Neumünster und Rendsburg, dass Schluss sein muss mit der unerträglichen Rentenpolitik der letzten 20 Jahre. „Politiker die nichts gegen systematische Altersverarmung unternehmen, sind für uns nicht wählbar!“ heißt es in dem Aufruf, mit dem sie eine Unterschriftensammlung gestartet haben. Mittlerweile haben 15 000 Menschen diese Erklärung unterzeichnet.

Die UZ sprach mit Reiner Heyse, einem der Initiatoren.

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Gelungene Jahresabschlussfeier des DKP Bezirks Bremen

Heute, am 11. Dezember 2016, fand die traditionelle Jahreabschlussveranstaltung des DKP Bezirks Bremen mit vielen Freundinnen und Freunden, Genossinnen und Genossen im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen in Bremen Gröpelingen statt.

http://dkp-hessen.de/wp-content/uploads/2016/03/336992_preview-241x300.jpgDie Moderatorin Claudia Paliwoda führte durch die Veranstaltung mit dem Bremer Kommunisten Willi Gerns, der in seinem Beitrag wichtige Fragen unserer Zeit ansprach, darunter die Frage Krieg und Frieden; mit Silvia (Tochter der Gingolds) und Joscha Gingold (Enkel), die beide aus dem Buch ihres Vaters/Großvaters dem Widerstandskämpfer Peter Gingold „Paris – Boulevard St. Martin No. 11“ vorlasen. Aufgelockert wurde die Lesung mit Joscha Gingold (Gitarre) sowie seinem Klarinettisten, die jüdische Lieder spielten.

In der Pause hatten die 76 Besucher Gelegenheit zu Klönschnack und zum Erwerb von kleinen Weihnachtsgeschenken beim Stand des Bremer Solidaritätsbasars und beim Bremer CD-Versand Jump Up.

Die Veranstaltung war in einer Atmosphäre der Solidarität und des Mitfühlens mit den Erlebnissen von Ettie und Peter Gingold eingehüllt. Man spürte mit welcher Rührung und wie viel Beifall diese Geschichte aufgenommen wurde, weil sie auch zeigt, wo man im Alltagsleben Gelegenheit findet, einzugreifen und Verbündete zu finden.

In der Solidarität und Gemeinsamkeit liegt die Kraft zur Veränderung der Verhältnisse.

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Zu Peter Gingold

Als Peter Gingold am 8. März 1916 in Aschaffenburg als Sohn einer aus Polen emigrierten jüdischen Familie geboren wurde, existierte noch das deutsche Kaiserreich.
 Bild in Originalgröße anzeigen In der Zeit des darauf folgenden ersten Versuchs einer bürgerlichen Republik gehörte er, inzwischen in Frankfurt am Main lebend, zu denjenigen Jugendlichen, die sich mutig und gemeinsam dem drohenden Faschismus in den Weg stellten. Dafür, dass das angekündigte tausendjährige Reich nach zwölf Jahren an der Macht zerschlagen wurde, kämpfte Peter Gingold mit aller Entschlossenheit im Exil in der französischen Résistance. Nach der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 kehrte er nach Frankfurt zurück und setzte sich als Kommunist und Antifaschist (Mitbegründer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) mit aller Kraft für ein demokratisches und antifaschistisches Deutschland ein. Auch die erneute Verfolgung nach dem Verbot seiner Partei, der KPD, oder die zeitweise Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft konnten ihn so wenig beugen wie die Folter der Faschisten. Die Lehren seines Kampfes gegen den Faschismus, die Notwendigkeit eines entschlossenen Zusammenstehens gegen jedwede faschistische Entwicklung, vermittelte er als DKP-Mitglied und Zeitzeuge vor ungezählten Schulklassen und Jugendgruppen, auf Demonstrationen und Kundgebungen im ganzen Land. Wo auch immer er gebraucht wurde, war er zur Stelle. An diesen Menschen, an seine Erfahrungen, an seine Lehren und seine, viele Menschen tief beeindruckende Freundlichkeit wollen wir mit einer Matinee anlässlich seines 100. Geburtstages erinnern.

Die Bremer Kommunistinnen und Kommunisten laden ein …

zur Jahresabschlussveranstaltung der DKP Bremen

 Bild in Originalgröße anzeigen                                                                                                                                     Sonntag, 11. Dezember 2016 │ 15:00 Uhr

  • Silvia Gingold liest aus dem Buch ihres Vaters

Ort: Nachbarschaftshaus Helene-Kaisen, Beim Ohlenhof 10, um 15:00 Uhr.

Unkostenbeitrag: 6€ bzw. 3 €, incl. Kaffee und Kuchen

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Gedenken an Fidel in Bremen

Anlässlich des Gedenkens an den historischen Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, hielt unser Genosse Eduardo Barahona folgende Rede, die wir hier in spanischer und deutscher Sprache veröffentlichen:

Fidel presente, ahora y siempre

Con enorme tristeza y conmocionados estamos recordando al fallecido Comandante Fidel  Castro Ruz, líder de la Revolución Cubana y referente indiscutible del movimiento revolucionario mundial.
Aún sabiendo de su delicado estado de salud, no dejó de impactarnos profundamente su muerte. Un hombre digno y un revolucionario coherente que dedicó gran parte de su vida a  luchar, con dignidad y valentía, por su amado pueblo y por la paz y la libertad en el mundo entero.
El Comandante Fidel Castro lideró desde su juventud un proceso libertario, independentista, martiano, soberano y revolucionario por la libertad de Cuba  y luego por la construcción del socialismo, garantizando derechos fundamentales del pueblo cubano. Fidel actuó siempre con arrojo, lealtad, convicción, valentía, honestidad y modestia.
También Fidel contribuyó tempranamente al desarrollo de procesos de emancipación e independencia de pueblos del mundo, con un sentido internacionalista y solidario indiscutible, dando el apoyo, por ejemplo, a los pueblos vietnamita, angolano, palestino, centroamericano, y de muchos  otros lugares del mundo.
En estas horas de tristeza y dolor, quieremos expresar que Fidel permanecerá vivo en  nuestras luchas, con su legado intelectual, su pensamiento revolucionario, su consecuencia en la justa lucha, su dignidad y sus principios internacionalistas: Fidel Castro se ha ganado una presencia indiscutible  en los procesos que demandan justicia social, igualdad, soberanía y los derechos del pueblo.
Fidel se ha ido fisicamente, pero siempre estarà presente puès con èl hemos ganado una historia de ejemplos y sabidurìa. La historia de Fidel es indescriptible, por lo que no podemos describirlas apenas con palabras.
El usò toda su sabidurìa, conocimientos y su enorme capacidad de lider y dedicaciòn para construir  a lo largo de la dècada de lo años 60,un pueblo unido y organizado, que se ha transformado en imbatible, enfrentando a las fuerzas economicas y militares màs poderosas del siglo 20:  El capital de los Estados Unidos.
Fuè asì como ademàs èl hizo que ese pueblo se convirtiera en el màs solidario del mundo, ayudando siempre a muchos paises a luchar contra la opresiòn y la explotaciòn, sobre todo en Latinoamerica y Africa, pero tambièn a otros paises que sufren grandes catàstrofes, enviando ayuda medica y sanitaria
Fidel es parte ya de la historia de la Humanidad, de las luchas revolucionarias, de las gestas libertarias y emancipadoras, de la historia de su querida Cuba y del mundo.
Por eso y mucho màs debemos para Fidel usar este bello dicho „los que lucharon por la vida no se deben llamar muertos“
!Hasta la Victoria Siempre! querido comandante.

Fidel presente, ahora y siempre

Traurig und bewegt nehmen wir Abschied von Fidel Castro Ruz. Er war nicht nur Comandante und Führer der kubanischen Revolution sondern zweifellos ein großes Vorbild für die weltweite revolutionäre Bewegung.
Obwohl sein angegriffener Gesundheitszustand bekannt war, hat uns sein Tod tief getroffen. Ein Leben voller Würde ist zu Ende gegangen. Es war vor allem Anderen dem mutigen Kampf für Freiheit und Frieden in Kuba und der gesamten Welt gewidmet.
In der Tradition von José Martí führte Comandante Fidel Castro seit seiner Jugend den revolutionären Prozess für die Befreiung, Unabhängigkeit und Souveränität Kubas und den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft an, die dem kubanischen Volk erst grundlegende Rechte garantierte. Immer zeichnete er sich dabei aus durch Elan, Mut, Treue zu seinen Überzeugungen, Ehrlichkeit und Bescheidenheit. Seine unerschütterliche internationalistische und solidarische Haltung ließ ihn auch schon früh zu dem internationalen Emanzipations- und Befreiungsprozess beitragen. Als Beispiele soll nur seine Unterstützung für die Völker in Vietnam, Angola, Palästina und Zentralamerika  genannt werden.
In diesen Stunden der Trauer und des Schmerzes wollen wir zum Ausdruck bringen, dass Fidel in unseren Kämpfen immer lebendig bleiben wird mit seinem intellektuellen Erbe, seinem revolutionären Anspruch, seiner Konsequenz im gerechten Kampf, seiner Würde und seinen internationalistischen Prinzipien: auch wenn er physisch von uns gegangen ist, wird er in den Bewegungen der Völker für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Souveränität und Menschenrechte weiter präsent sein, denn durch ihn haben wir einen großen Schatz an Beispielen und Weisheiten gewonnen.
Fast scheint es unmöglich, die Geschichte von Fidel in Worte zu fassen. Er nutzte seine Weisheit und Kenntnisse, seine enormen Führungsqualitäten und seine Hingabe dazu,  im Laufe der sechziger Jahre das kubanische Volk zu einen und zu organisieren, so dass es schließlich siegreich hervorging aus der Konfrontation mit den mächtigsten ökonomischen und militärischen Kräften des 20. Jahrhunderts, dem Kapital der USA, und später als größtes Beispiel für Solidarität anderen Völkern im Kampf gegen Unterdrückung, Ausbeutung und die Auswirkungen von Katastrophen beistand, vor allem in Lateinamerika und Afrika.
So ist Fidel bereits Teil der kubanischen und weltweiten Geschichte der Menschlichkeit, der Befreiungsbewegungen und der revolutionären Kämpfe. Deshalb wollen wir ihn ehren, indem wir sagen: Diejenigen, die für das Leben kämpften, werden immer lebendig bleiben.
!Hasta la Victoria Siempre! querido comandante.

»Der gehört doch zu uns«

junge welt 3.12.2016

»1968« politisierte und radikalisierte ihn. Mehr und mehr wandte er sich der Arbeiterklasse zu. Zum 85. Geburtstag des Liedermachers, Bänkelsängers und Schriftstellers Franz Josef Degenhardt

Im Zuge der allgemeinen Politisierung der Jugend und der Zunahme der Klassenauseinandersetzungen in Gestalt der Streikbewegungen während der Rezession von 1966/67 wurden die Liedtexte des am 3. Dezember 1931 geborenen Franz Josef Degenhardt merklich direkter, näherten sich der Wirklichkeit an. Mit seinen beiden früheren Schallplatten … weiterlesen > der-gehoert-doch-zu-uns

DKP trauert um Fidel Castro

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstands, 26. November 2016

images                                                                                                                                Die Revolution der Gleichheit und der Solidarität lebt                          Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), ihre Freundinnen und Freunde und ihre Mitglieder trauern…  weiterlesen