Arbeitsplätze und Klimaschutz zusammenbringen

„Es geht auch darum, die gesellschaftlichen Verhältnisse besser zu machen“ 

[UZ-Artikel] An der Demonstration #FairWandel am vergangenen Samstag in Berlin haben 50 000 Metallerinnen und Metaller aus ganz Deutschland teilgenommen. Zentrale Forderung der IG Metall war, dass aus dem technischem Fortschritt auch ein sozialer und ökologischer Fortschritt für alle werden muss.

50 000 Metallarbeiterinnen und Metallarbeiter gingen in Berlin für ihre Zukunft auf die Straße. (Foto: Thomas Range)

Mit dezentralen Aufrufen warben Geschäftsstellen der IG Metall für die Teilnahme: „Auch bei uns in der Region ist es an allen Ecken und Kanten spürbar. Die Welt ist im Umbruch. Auf der einen Seite greifen verstärkt die Wirkungen von Klimakrise, Digitalisierung, neuen Technologien, globalem Welthandel, neoliberalem Umbau der Wirtschaft, der Arbeitsplätze und des Sozialstaates. Auf der anderen Seite werden die Folgen von Prekarisierung, Armutsentwicklung und mangelnder Absicherung von Beschäftigten durch Befristungen und Werkverträge immer deutlicher und spalten heute schon die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer. Diese Entwicklungen führen zu großen Sorgen in weiten Teilen der Beschäftigten“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der IG Metall Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg.  weiterlesen

siehe auch > Klimaschutz und Gerechtigkeit verbinden (Statistik)

und > Kampf um das Wasser

Freitags für unsere Zukunft

Karl Marx / Friedrich Engels: Der Kapitalismus ruiniert die Springquellen des Reichtums, auf denen er beruht: den Arbeiter und die Natur“.

frifofu 190315 Mannheim 1Über die CO2-Steuer wird heftig gestritten. Die Grünen und die SPD sind dafür, für Fridays for Future ist sie eine der zentralen Forderungen; der Bundesverband der Deutschen Industrie, die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer oder die AfD sind strikt dagegen.  Aber das Ergebnis wird eher  bescheiden sein: Besser als nichts, aber „auch höchstens nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein“.

Die CO2-Steuer – ein unzureichendes Lenkungsinstrument für den Klimaschutz
Kann mit einem Klick hier bestellt werden

Die ausschließliche Konzentration auf dieses Instrument lenkt ab vom Sach-verhalt, dass man mit einer CO2-Abgabe im gesamtgesellschaftlichen Maßstab nur ganz geringe Erfolge erzielen kann, weitaus weniger als nötig ist – und jetzt sofort nötig ist! – um die Klima-zerstörung aufzuhalten. Sie verhindert die Einsicht, dass man zugunsten des Klimaschutzes regulierend in das Marktwirken eingreifen muss, dass man Marktprozesse in zentralen Bereichen aushebeln muss.“

Würde sich der westliche Lebensstil im Verbund mit der jetzigen Produktions-weise global durchsetzen, würde dies das Ende der Menschheit bedeuten. Der sprunghaft steigende Naturverbrauch und die rasant wachsende Umweltbelastung wären nicht vereinbar mit den Überlebensbedingungen der Menschheit auf dem Biotop Erde. Auch die ökologische Frage ist eine Klassenfrage, sie kann nur gelöst werden durch eine neue Verteilung der gesellschaftlichen Macht. Deshalb sind die Verheißungen eines Grünen Kapitalismus falsch.

https://www.isw-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/12/Report-091.pngDie Bedingungen einer echten Energiewende wären: Die Produktion des öffentlichen Gutes Energie verlangt die Erzeugung und Nutzung von Energieträgern in öffentlichen, demokratisch organisierten Unternehmen nach Kriterien des Bedarfs und des sorgsamen Umgangs mit der Natur. Hand in Hand mit dem Kampf um die Vergesellschaftung der großen Energiekonzerne muss der Aufbau einer alternativen Energiewirtschaft stattfinden.

> mehr Infos zum Thema gibt es hier

DKP-Bildungsveranstaltung mit Dr. Rudolph Bauer

Datum: 03. Juli 2019, 18.30 Uhr IST VERSCHOBEN

NEUER TERMIN: WIRD AN DIESER STELLE  BEKANNTGEGEBEN
Ort: DRK Begegnungsstätte Haferkamp (barrierefrei; Veranstaltungsraum linke Seite), Haferkamp 8, 28217 Bremen.

Bilder - german.china.org.cn - Der 18. Parteitag der KP Chinas beendetTitel: Vortrag und Diskussion mit Dr. Rudolph Bauer: „Xi Jinping und die kommunistische Partei ‚chinesischer Prägung‘ – warum die KPCh für die Entwicklung der Volksrepublik von höchster Bedeutung ist“

Beschreibung: Dr. Rudolph Bauer referiert über die Rolle der KPCh für die Entwicklung der Volksrepublik, vom Entstehen des „Sozialismus chinesischer Prägung“ bis hin zur Gegenwart. Dabei bezieht er sich auch konkret auf die Schriften des chinesischen Staatspräsidenten und Generalsekretärs der KPCh, Xi Jinping. Nach dem Vortrag wollen wir gemeinsam über das Thema diskutieren.

Kriege im 21. Jahrhundert“ – das Buch wurde im Wallsaal der ...Zu unserem Referenten: Dr. Rudolph Bauer ist Sozialwissenschaftler, Publizist und Bildender Künstler. Von 1972 bis 2002 war er Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen.
Diese Veranstaltung ist ein Bildungsabend der DKP, Bezirk Bremen. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen!
Der Eintritt ist kostenlos.

Zeit für Widerstand: Jugendfestival endet in Köln

Solidarische Grüße aus Köln nach Venezuela. Foto: Marcel KunzmannNicht-kommerzielle Gegenkultur statt teurer Mainstream-Musik: Am heutigen Montag endet in Köln das Festival der Jugend, eines der größten linken Jugendfestivals in Deutschland. An dem Wochenende kamen 2.000 BesucherInnen in den Jugendpark am Rhein, ein großer Teil davon blieb als Dauergäste auf dem Campinggelände. Was das Motto „Zeit für Widerstand“ bedeutet, zeigte sich am Sonntag als der Musiker Kutlu von Microphone Mafia ein Lied den Opfern des NSU-Nagelbombenanschlags in der Keupstraße widmete, der sich an diesem Tag zum 15. Mal jährte. Auch deutlich wurde dies, als das Publikum zum Abschluss mit einem Transparent seine Solidarität mit Venezuela bekundete. Die Botschaft heißt: „Hoch die internationale Solidarität!“ und „Niemand wird vergessen!“ weiterlesen

Fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft

Fest verankert

(german-foreign-policy-Bericht) – Mit dem diesjährigen „Tag der Bundeswehr“ wollen die deutschen Streitkräfte erklärtermaßen die soziale Militarisierung weiter vorantreiben. Es gehe darum zu demonstrieren, dass die Truppe „aus der Gesellschaft heraus für die Gesellschaft da ist“, heißt es in den zugehörigen Propagandapublikationen. Dabei kann sich die Armee insbesondere auf willfährige Landes- und Kommunalpolitiker stützen … weiterlesen