Archiv

Dieses Archiv enthält aus Speicherplatzgründen eine Auswahl von den vielen erstellten Beiträgen – die Redaktion.


08.01.2017

„Haftfälle“ und Rüstungsexporte

Trotz der ungebrochen eskalierenden Repression in der Türkei kündigt Berlin einen erneuten Ausbau seiner Beziehungen zu Ankara an. Wie es nach dem Zusammentreffen von Außenminister Sigmar Gabriel mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu am Samstag hieß, werden die Außenministerien beider Länder ihren „strategischen Dialog“ wiederaufnehmen.  mehr


Die transatlantische Konkurrenz: Man müsse künftig öfter nicht auf „Werte“, sondern auf Stärke setzen!

(german-foreign-policy-Bericht) – Außenminister Sigmar Gabriel dringt auf verstärkte PR-Maßnahmen zur Vorbereitung der Bevölkerung auf eine aggressivere deutsche Weltpolitik. Das Auswärtige Amt entsende bereits Personal „in die Schulen und Universitäten“, um die Berliner Außenpolitik zu „erklären“, teilte Gabriel kürzlich in einer Rede vor Außenpolitik-Experten mit; es werde nun unter anderem „die Zahl unserer Kanäle in den sozialen Medien“ erweitern. Auch sollten Unternehmer und Betriebsräte den Beschäftigten Sachverhalte von außenpolitischer Bedeutung vermitteln.  Weiterlesen


05.01.2018

Versteckte Mehrheit

G. Fülberth über die rechten Parteien & ihre gesellschaftliche Basis
http://www.dkp-online.de/buttons/uz1.gif2005 – 2009 und 2013 – 2017 hatten Grüne, Linke und SPD die Mehrheit im Deutschen Bundestag. Das war aber nur eine formale Rechnerei. Inhaltlich gehörten sie nicht zusammen.
Die Linkspartei lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab, fordert eine Vermögenssteuer, einen hohen Spitzensatz bei der Einkommensteuer, wirksame Belastung großer Erbschaften und eine Bürgerversicherung. Bündnis ’90/Die Grünen und SPD an der Regierung haben sich 1999 an einem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien beteiligt, die Steuern für Reiche gesenkt, Hartz IV eingeführt und die Rentenversicherung teilprivatisiert. Im Wahlkampf 2013 traten beide für stärkere steuerliche Heranziehung der Bessergestellten ein, 2017 nicht mehr. weiterlesen

 21.12.2017

Gefahr im Verzug. AfD drängt in Betriebsräte

Afd-Programm-Allf

Lesen Sie hier den Artikel Gefahr im Verzug

23.12.2017: Alarm wegen „Alarm“ (H.-P. Brenner über die AfD und der „deutsche Arbeiter“)


12.12.2017

Optimierte Kriegsführung

Bericht: german-foreign-policy Die für die Rüstungsindustrie tätige Unternehmensberatung McKinsey nimmt entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der deutschen Militärpolitik und die Entwicklung der Bundeswehr. Bereits seit etwa fünf Jahren liefert die Agentur die inhaltlichen Vorgaben für die Münchner Sicherheitskonferenz, eine der weltweit wichtigsten militär- und rüstungspolitischen Tagungen. Fast zeitgleich wurde mit Katrin Suder eine vormals leitende McKinsey-Managerin auf den Posten einer Staatssekretärin im Bundesverteidigungs-ministerium berufen. Suder zeichnet sowohl verantwortlich für die Beschaffung von Kriegsgerät als auch für den Aufbau der mit der Kriegsführung im Internet befassten „Digitalen Kräfte“ der deutschen Armee. Parallel dazu …  Weiterlesen (Foto: Im/fs)

Ergänzend dazu ein etwas älterer Artikel zum Thema: Bremen als Hochburg der Rüstungsindustrie„Auch in Bremen wird der Krieg vorbereitet und das Töten perfektioniert“

30.11.2017

AfD stoppen!

Antifa bedeutet für die eigenen Interessen zu kämpfen
Die AfD hat den Rassismus und eine Politik für die Banken und Konzerne nicht erfunden, sie treibt es nur auf die Spitze. Sie setzt dort an, wo die etablierten Bundestagsparteien nicht weiter reden, was sie meinen. Wenn über Obergrenze oder Flexibilisierung gesprochen wird, ist sie es, die ihren Rassismus nicht mit kreativen Worthülsen wie „atmender Rahmen“ (Bündnis 90/Die Grünen) verdeckt oder Sachzwänge beweint (SPD), die sie angeblich zu Maßnahmen bezüglich Lohnkürzungen und Arbeitsverdichtung zwingen. mehr

DKP in Bremen begeht Jahresabschluss

Bremen-Gröpelingen. Rund 50 Besucherinnen und Besucher kamen  am 10.12.2017 zur Jahresabschlussveranstaltung des DKP Bezirks Bremen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den beiden Bremer DKP-Gruppen Stadt und Nord organisiert und gestaltet. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag im politisch-kulturellen Bereich. Der Bremer Bezirksvorsitzende Gerrit Brüning (Bild) gestaltete seine Rede auf der Jahresabschlussveranstaltung „Aufgaben der Kommunisten 100 Jahre nach der Oktoberrevolution“ im DKP-Wahlkampfrahmen FRIEDEN – ARBEIT – SOLIDARITÄT und der kulturelle Beitrag unterstütze mit seinen Liedern wichtige politische Akzente des Redners.

Carlos und Michael singen „Commandante Che Guevara“


 19.11.2017

Für eine atomwaffenfreie Welt  –  Aktiontag der Friedensbewegung Als Beitrag zum bundesweiten Aktionstag der Friedensbewegung am 18. November versammelten sich trotz strömendem Regen etwa 150 Bremer Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen ihr Bürgermeister Carsten Sieling, auf dem Marktplatz. Zu Beginn sprach der Arzt Lars Pohlmeier als Vertreter der weltweiten Organisation „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW). Er wandte sich vehement gegen die von Politikern vertretenen Abschreckungsideologie, mit der bis heute der Besitz von und die Bedrohung mit Atomaffen gerechtfertigt würde. Er bat dagegen die von der diesjährigen Friedensnobelpreisträgerin ICAN herausgegebenen Petition an die künftige Bundesregierung zu unterzeichnen und dafür zu werben. Während der Veranstaltung wurden bereits Unterschriften gesammelt. mehr

Siehe auch: Menschenkette für Verbot aller Atomwaffen  /  Gemeinsam Krieg führen – EU wird Militärunion

17.12.2017

Vorbildliches aus allen Epochen

(Bericht von german-foreign-policy) – Die Bundeswehr will den neuen Traditionserlass des Bundesverteidigungs-ministeriums (BMVg) für ihre Propaganda nutzen. Das Dokument, das den Umgang der Truppe mit der deutschen Militärgeschichte regelt, müsse nach seiner Inkraftsetzung „breit kommuniziert“ werden, heißt es aus der Führungsspitze des BMVg. Weiter wird erklärt, das als Entwurf vorliegende Papier gewähre den Soldaten die „Freiheit, aus allen Epochen Vorbildliches in das Traditionserbe der Bundeswehr zu übernehmen“. Weiterlesen


08.12.2017

L e o  D r a b e n t  W e g   und   H a n s  N e u m a n n  W e g

am Sonntag, den 17.  Dezember 2017 werden um 11 Uhr in Blumenthal zwei öffentliche Fuß- und Fahrradwege nach Leo Drabent und Hans Neumann einweihen > mehr:  L e o  D r a b e n t  – W e g   und   H a n s  N e u m a n n  W e g

20.12.2017: Wege für Widerstandskämpfer

19.12.2017: Bis heute ist nichts passiert


15.11.2017

100 Jahre Große Sozialistische Oktoberrevolution in Russland

 Am 15.11.2017 hatte die bremische DKP zum des 100. Jahrestags der Oktoberrevolution zu einer Festveranstaltung eingeladen. Und über einhundert interessierte Menschen folgten der Einladung, darunter viele langjährige Sympathisanten, aber auch ehemalige Mitglieder unserer Partei. Sie alle wurden, neben der Tatsache dass 100 Jahre Roter Oktober für die Kommunisten und alle fortschrittlichen Kräfte natürlich ein besonderes Jubiläum ist, durch die Auftritte des bekannten Schauspielers und linken Aktivisten Rolf Becker und des DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele angezogen.
Beide Redner sprachen über die damalige historische Situation in Russland und die notwendigen Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen der Oktoberrevolution für heute, setzten dabei aber unterschiedliche Akzente: Während Patrik Köbele in seinem politischen Referat scharfe Analysen der vor uns liegenden Aufgaben lieferte, es aber auch verstand, diese mit anekdotenhaftem Humor zu verbinden, schlug Rolf Becker einen noch nachdenklicheren Ton an und reflektierte auch über wirkliche und vermeintliche Fehler der kommunistischen Bewegung, wobei er bedeutende Texte fortschrittlicher und kommunistischer Autoren wie Heine, Ossietzky, Luxemburg sowie Marx und Engels in seine Überlegungen einflocht und in beeindruckender Weise vortrug. G.B.  (UZ vom 01.12.2017)

Redebeitrag Patrick Köbele:

 


 09.11.2017

Positionen der DKP zur Umwelt- und Klimakatastrophe

Die DKP ist offizieller Unterstützer der für den kommenden Samstag, 11. November, geplanten Demo des Bündnisses „No-Climate-Change“. Die Veranstaltung beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 10.30 am Bonner Kaiserplatz. Um 11:11 Uhr setzt sich Demonstrationszug in Bewegung, nimmt den Weg: Zentraler-Omnibusbahnhof-Bonn (Hauptbahnhof) – Kaiserstraße – Fritz-Tillmann-Straße – Am Hofgarten – Adenauerallee – Willy-Brandt-Alle und wird um 13:00 Uhr die Genscherallee (neben der Bundeskunsthalle) erreichen. Dort wird die Abschlusskundgebung stattfinden.
Lesen Sie hier die Posionen der Kommunisten zur Klimakatastrophe

08.11.2017

EINE SCHULE FÜR ALLE!

Die euch das Buch stahlen, das unter euren Windeln lag, werfen euch vor, ihr seid nicht belesen Am Straßenrain sitzend oder auf der Drehbank, verspeißt ihr, mit schwarzen Händen, euer Brot, so beschuldigen sie euch, dasst ihr die feinen Tischsitten nicht kennt. (Bertolt Brecht)

Bildergebnis für eine schule für alle

Es ist kaum einen Monat her, dass Viertklässler aus Bremen im BRD-weiten Bildungstrend wieder mal als schlechteste abgeschnitten haben und zwar mit erheblichen Schwächen in Deutsch und Mathe. Da beschließt der Senat heute eine ganze Reihe von Maßnahmen, um diesen peinlichen Missstand zu beheben.

Aber reicht das? Wir sagen Nein, denn hinter dem Bildungsabbau in Deutschland steckt ein System. Wer hat daran ein Interesse? Wer senkt denn seit Jahrzehnten die Mittel für Bildung?

Roter SternFür Bildung ist scheinbar nicht genug Geld da. Jeder, der Kinder oder Enkelkinder in einer Schule hat, kennt das: Schimmelnde Wände, kaputte Toiletten oder ganz einfach zu wenig Platz. Private Investoren sehen hier ihre Chance und übernehmen einzelne Gebäude im Rahmen von „Public Private Partnership“. Die DKP fordert, die Öffentliche Hand ist in der Verantwortung und muss ihrem staatlichen Auftrag, die Bildungseinrichtungen angemessen zu gestalten und zu unterhalten, nachkommen.weiterlesen


06.10.2017

Kommunismus im Kapitalismus? – Bedingungsloses Grundeinkommen

Anne Rieger, Graz, als Referentin der MASCH Bremen

Montag 16. Oktober 2017 um 19:30 Uhr                                                                               Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Bildergebnis für anne rieger grazViele rufen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) UZ 4 Wochen probelesenfür alle: Hartz IV Empfänger und Erwerbsloseninitiativen ebenso wie der Besitzer der Drogeriekette Milliardär Götz Werner. Teile der SPD, der Linkspartei, der Grünen und von attac finden sich unter den Befürwortern ebenso wie Thomas Straubhaar, ehemaliger Direktor des Hamburger Weltwirtschaftinstituts (HWWI), Initiator des Vereins Pro Bürgergeld und Botschafter der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“. Die Motive wie auch die Interessenlage sind dabei völlig unterschiedlicher Natur. Es ist verständlich, wenn, trotz Arbeit und Hartz IV, von Armut betroffene Menschen das bGE als Ausweg aus ihrer sozialen Armut und misslichen Lage sehen.
Bedingungsloses Grundeinkommen klingt verlockend. Doch es stellen sich Fragen, wie z.B.: Kann sich der Mensch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen besser verwirklichen? Ist das gar Teil unserer marxistischen Utopie, nach der jeder Mensch nach seinen Fähigkeiten und nach seinen Bedürfnissen leben kann, – oder Augenwischerei?

Anne Rieger, ehemalige Bevollmächtigte der IG Metall, jetzt ÖGB-Aktivistin, hat zahlreiche Artikel zum Thema verfasst.


04.10.2017Zum 50. Todestag von Woody Guthrie

Lesen Sie hier zwei Artikel


02.10.2017

Mehr Personal auch nach der Wahl!

Transparent mit der Aufschrift "Mehr Personal - auch nach der Wahl"

Für eine gute Pflege und Gesundheitspolitik in einem solidarischen Gesellschaftssystem, in welchem das profitorientierte Prinzip nicht mehr im wahrsten Sinne des Wortes über das Wohl und Wehe der Menschen entscheidet, wo der Mensch vor dem Profit steht.

ver.di-Flugblatt:_Entlastung_nach_der_Wahl

Erneut Streik für mehr Personal



2016

15.02.2016

Genosse Armin Fuchs ist verstorben

Willi_Gerns  Armin (mit dem S) bei der Kundgebung gegen den Syrienkrieg am 12. Dezember 2015

Die traurige Nachricht, dass unser Genosse und langjähriger Bezirksvorsitzender Armin Fuchs viel zu früh verstorben ist, macht uns sprachlos. Nicht nur wir Bremer Kommunistinnen und Kommunisten werden Armin schmerzlich vermissen.

Segelschiff "Walrus" vor dem Leuchtturm an der Mole

 

Die Trauerfeier für unseren Genossen Armin findet am 4. März 2016um 12:30h in der Friedhofskapelle auf dem Waller Friedhof statt.

Traueranzeige von Armins Walrus Crew

Traueranzeige des DKP Bezirks Bremen und des DKP-Parteivorstandes


2015

13.12.2015

http://www.dielinke-bremen.de/uploads/pics/gerns_willi.jpgLasst nicht die roten Hähne flattern, ehe der Habicht schreit. Lasst nicht die roten Hähne flattern vor der Zeit.

Der Bremer Kommunist  Willi Gerns wird am 13.12.2015

85 Jahre

Lieber Genosse Willi,

deine Bremer Genossinnen und Genossen, nebst DKP Parteivorstand, der Marxistischen Blätter und der UZ gratulieren dir ganz herzlich > 2015 12 Willi Gerns wird 85

Geburtstagsständchen

 

Termine zu den Diskussionsabenden über das Buch Revolutionäre Strategie in nichtrevolutionären Zeiten des Bremer Kommunisten Willi Gerns finden Sie hier


04.06.2015

Bremer SPD-Parteitag
… beschließt:

  • Die Bebauung der Osterholzer Feldmark

Es besteht kein existenzieller Bedarf für die Bebauung der Osterholzer Feldmark, denn gut 40 ausreichende Flächen zur Innenverdichtung der Stadt sind bereits identifiziert. Die Osterholzer Feldmark und das Überschwemmungsgebiet Brokhuchting werden hierfür nicht benötigt. Als weitere Flächen für Wohnungsbau stehen das Gebiet Hohentorshafen, Neustädter Hafen und das Brinkmanngelände zur Verfügung.Grünflächen sind wichtig für die Lebensqualität in der Stadt und zwar als Naturschutz- und Erholungsgebiete, aber auch als Vorsorge gegen den Klimawandel.Gerade die Osterholzer Feldmark mit ihren alten Gehöften und angelagerten Weiden; dem stattlichem Baumbestand und ökologisch bedeutsamen Sträuchern und Gräben bietet Ruhe, Dichte und für den Besucher viele Überraschungen. Deshalb darf die Osterholzer Feldmark nicht bebaut werden. Der angeblich “kleine unbedeutende Anfang” um die Endhaltestelle der Linie 1 ist der Beginn der gesamten Bebauung und Vernichtung dieser schönen Landschaft im Bremer Osten.  (Es gab mal einen Verein!)Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

  • Die Weservertiefung

Entgegen bekannter Gegengutachten von BUND und GNUU beschloß die SPD den Beginn der Weservertiefung. Die Befürworter arbeiten mit dem Totschlagargument Arbeitsplätze und mit Angst. Krass ist der Begründungsnotstand für die Weservertiefung. „Zeitlich ungebundene und damit tideunabhängige Massengutfrachter bringen Futtermittel“ > häufig gentechnisch verändertes Soja aus gerodeten südamerikanischen Urwaldregionen, für die Erzeugung von Billigfleisch in tierquälerischer Massentierhaltung von Puten, Hühnern und Schweinen. Das soll zukünftig noch billiger werden.Desweiteren sind einkalkuliert:

  • Gülleüberdüngung
  • Eutrophierung der Nordsee (Nährstoffanreicherung verbunden mit nutzlosen oder schädlichen Wachstum der Pflanzen und Algen)
  • ansteigender Tidenhub > stärkere Strömung für die Naturschutzgebiete von Weser und Wümme
  • die zunehmende Versalzung der landwirtschaftlichen Zuwässerung in der Wesermarsch, die ein 50 Millionen teurer „Generalplan Wesermarsch“ evtl. beheben soll.

In dieser Kürze kann es kaum verdeutlicher werden, dass die Weser mit viel Geld für die Industrie und gegen Mensch und Natur vertieft werden soll, obwohl es den JadeWeserPort und Bremerhaven gibt. Alles nur aus Standortdenke heraus.http://sdaj-owl.de/uploads/internal/megafon_topic.gif : Störtebeker, komm´zurück,
denn die Pfeffersäcke spieln verrückt.


20.03.2015

DKP-Genossin Margot Konetzka für lebenslanges Friedensengagement geehrt

Ein UZ-Abo lohnt sich

… lesen Sie heute schon donnerstags, was in Unserer Zeitung von morgen steckt:Neuer UZ-Shop: 100% ROTAm Internationalen Frauentag hat der Bremer Frauenausschuss in diesem Jahr zum ersten Mal einen Ehrenpreis für lebenslanges Engagement verliehen. Den Preis erhielt unsere 86jährige Genossin Margot Konetzka für ihr lebenslanges Engagement für den Frieden. Der Festakt fand vor zahlreichen Gästen aus der Frauen-, Friedens- und Gewerkschaftsbewegung im historischen Bremer Rathaus statt. Zuvor war Anette Klasing, Bildungsreferentin im Lidice-Haus, als „Frau des Jahres 2015“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde zum 15. Mal vergeben. Anette Klasing unterstützt seit vielen Jahren die Friedensbemühungen, die an der Basis zwischen israelischen und palästinensischen Menschen stattfinden.http://media05.myheimat.de/2012/11/04/2392207_web.jpg?1352061048Die Laudatio für Margot (links im Bild) hielt Kollegin Margareta Steinbrücke von der Arbeitnehmer-Kammer. Sie führte aus, dass die Erfahrungen des Krieges Margot unmittelbar nach dessen Ende zum Eintritt in die KPD und deren Jugendorganisation, später in den Demokratischen Frauenbund Deutschlands bewegten und zur Triebkraft für ihr bis heute unermüdliches Friedensengagement wurden. In Stichworten erinnerte sie an Margots Aktivitäten bei den Ostermärschen gegen Wiederaufrüstung und Atomwaffen, bei der Gründung des Arbeitskreises Christinnen und Kommunisten, gegen den Vietnamkrieg der USA und den im Zusammenhang damit aus der Taufe gehobenen Bremer Solidaritätsbasar, der in diesem Jahr zum 50sten Mal stattfindet, bei der Mahnwache für den Frieden an jedem Donnerstag auf dem Bremer Marktplatz, die nach über 30 Jahren zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution geworden ist. Zugleich wurde das Engagement der Preisträgerin für soziale Gerechtigkeit gewürdigt, ihre viele Jahrzehnte währende unermüdliche Arbeit in der Gewerkschaft, lange Zeit im DGB-Frauenausschuss, heute bei den Verdi-Senioren und bei der Organisierung des jährlichen internationalen Tages der älteren Generation am 1. Oktober sowie Margots vielfältiger Einsatz für die Rechte der Frauen.http://www.soziales.bremen.de/fastmedia/12/thumbnails/Margot%20Konetzka.jpg.45020.jpgKollegin Steinbrücke endete mit den Worten: „Dafür danken wir Dir, liebe Margot. Du bist uns ein Vorbild über so lange Zeit, gegen alle Rückschläge und das manchmal müde werden, weil es so langsam voran geht, unerschütterlich am Einsatz für die Sache der Frauen und des Friedens festzuhalten, und dies über alle Konfessions-,Weltanschauungs- und Parteigrenzen hinweg immer integrativ und gleichzeitig in der Sache entschieden, dabei bescheiden und sich niemals in den Vordergrund stellend, ist einfach vorbildlich. Du hast den Ehrenpreis des Bremer Frauenausschusses für lebenslanges Engagement wirklich verdient.“Die TeilnehmerInnen des Festakts stimmten diesen Worten mit langanhaltendem Beifall zu. Ebenso einmütig war die Zustimmung zu Margots Dankesrede, in der sie dazu aufrief, den gemeinsamen Kampf nicht spalten zu lassen durch das Ausspielen von Frauen gegen Männer, Jung gegen Alt, Deutsche gegen Ausländer, weiße gegen farbige Menschen. Das helfe nur denen, die auch heute nicht bereit sind, den Frauen die gleichen Rechte einzuräumen die ihnen wie den Männern laut Grundgesetz zustehen. (W.G)Siehe auch: DKP-Kommunalpolitiker wollen keine goldenen Medaillen


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